Zum Inhalt springen

BLKÖ:Tomann (Toman), Johann

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Thoman, Moriz
Nächster>>>
Toman, Franz
Band: 44 (1882), ab Seite: 250. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
Johann Tomann in Wikidata
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Tomann (Toman), Johann|44|250|}}

Noch sind erwähnenswerth:

1. Johann Thoman, auch Tomann oder Toman geschrieben, dessen Gaßner in seinem „Universal-Lexikon der Tonkunst“, S. 831, als eines gebürtigen Böhmen und großen Fagottvirtuosen gedenkt. Dieser Johann Thoman (gest. 1800) ist identisch mit dem bei Dlabacz vorkommenden Franz Tomann, der, aus Mähren gebürtig, zuerst Trompeter bei einem k. k. Dragoner-Regimente. dann aber zu Prag Fagottist in der Hauscapelle des Grafen Johann Pachta [Bd. XXI, S. 169] war; [251] zugleich sang er die Baßpartien in der Kreuzherrenkirche zu St. Franz und spielte als Fagottist im Opernorchester und bei der Stadtgarde. Ein großer Künstler seines Instruments, das er mit seltener Vollendung blies, starb er zu Prag am 2. Jänner 1800 eines plötzlichen Todes. [Dlabacz (Gottfried Johann). Allgemeines historisches Künstler-Lexikon für Böhmen und zum Theile auch für Mähren und Schlesien (Prag 1815, Gottlieb Haase, 4°.) Bd. III, Sp. 268.] –