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BLKÖ:Thun-Hohenstein, Maria Magdalena Antonia

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Band: 45 (1882), ab Seite: 32. (Quelle)
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63. Maria Magdalena Antonia (geb. 8. April 1684, gest. 1744), eine Tochter des Grafen Maximilian von der böhmischen Linie aus seiner zweiten Ehe mit Maria Maximiliana geborenen Prinzessin Liechtenstein, trat am 8. September 1703 bei den Nonnen im Salzburger Stifte Nonnberg ein und nahm den Klosternamen Anna Ernestine a corde Jesu an. Dort wirkte sie durch 31 Jahre, als ein Beispiel der Demuth und Gottesfurcht. Auch war sie eine Meisterin des Spinettspiels. Das Instrument, auf welchem sie spielte, wird noch im Salzburger Museum aufbewahrt. [Marianus a Sto. Salvatore. Austria Sacra oder Geschichte der ganzen österreichisch-weltlichen Clerisei beiderlei Geschlechts aus den Sammlungen Jos. Wendt’s von Wendenthal (Wien 1779 u. f., gr. 8°.) S. 152 und 154 bis 157. – Salzburger Zeitung, 1860, Nr. 235, unter den Salzburger Tagesneuigkeiten: „Ein Flügel aus dem siebzehnten Jahrhundert“.] –