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BLKÖ:Thun-Hohenstein, Christoph Richard

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Band: 45 (1882), ab Seite: 19. (Quelle)
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13. Christoph Richard (geb. 1616, gest. 1667), ein Sohn Herkules’ von Castell-Thun, widmete sich dem geistlichen Stande und erhielt ein Canonicat in Trient. Da aber sein älterer Bruder Wolfgang Dietrich (gest. Ende Mai 1642) aus seiner Ehe mit Margaretha von Thun außer einer Tochter Euphemia zwei Söhne Franz Augustin und Sigmund Alphons hatte, von denen Letzterer den Bischofsstuhl von Trient bestieg, Ersterer aber, mit Ursula geborenen Gräfin Arco vermält, kinderlos starb, so trat Christoph Richard, da er noch Cleriker war, aus dem geistlichen Stande und verheiratete sich, um dem frühen Aussterben der Linie Castell-Thun vorzubeugen. Aus seiner Nachkommenschaft, die noch zur Stunde blüht, gingen drei Kirchenfürsten, zwei Bischöfe von Trient und ein Bischof von Passau hervor. –