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BLKÖ:Tangitsch, Andreas

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 43 (1881), ab Seite: 50. (Quelle)
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Tangitsch, Andreas (Mechaniker geb. zu Marburg am 17. December 1752, Todesjahr unbekannt). Schmutz in seinem historisch-topographischen Lexikon von Steiermark [Bd. IV, S. 158) schreibt den Namen des in Rede Stehenden Tangisch. Ueber den Lebenslang dieses Mannes ist wenig bekannt. Dr. Rud. Puff nennt ihn einen der ausgezeichnetsten Mechaniker, der vortreffliche Automaten verfertigte, welche nur von jenen des berühmten Tirolers Tschuggmall übertroffen wurden. Als sein Meisterwerk wird ein Automat bezeichnet, der einen Knaben von 12 bis 13 Jahren vorstellte, welcher die schwierigsten Seiltänzerkunststücke mit größter Natürlichkeit ausführte. Dabei war dieser Automat eine vollendete Sprechmaschine, welche nicht blos einzelne Worte, sondern ganze Sätze mit völlig lautem und angenehmem Organ hervorbrachte. Sonderbar, während über Kempelen’s Sprechmaschine so viel geschrieben ward [Bd. XI, S. 154], auch Mälzel’s Trompeter so ziemlich bekannt ist [Bd. XVI, S. 250], melden über Tangitsch’s Automaten nur die unten bezeichneten Quellen, sonst ist nirgends von ihnen die Rede.

Puff (R. G. Dr.), Marburg in Steiermark (Gratz 1847; Leykam, 8°.) Bd. II. S. 226. – Winklern (Joh. Bapt. von), Biographische und literarische Nachrichten von Schriftstellern und Künstlern, welche in dem Herzogthume Steiermark geboren sind (Gratz 1810, 8°.) S. 240.