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BLKÖ:Szilágyi, Martin I.

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Szilágyi, Joseph
Band: 42 (1880), ab Seite: 178. (Quelle)
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7. Martin I., welcher im 17. und 18. Jahrhunderte lebte, erscheint als der Stammvater der Szilágyi von Piskárkos, einer im Szathmárer Gebiete ansässigen Adelsfamilie, die noch zur Stunde in drei von seinen Enkeln: Martin II. [S. 179, Nr. 8], Samuel III. [S. 180, Nr. 12] und Gabriel gebildeten Zweigen blüht. Er studirte an ausländischen Hochschulen und disputirte an jener zu Utrecht im Jahre 1667 de piis fidelium promissionibus. In seine Heimat zurückgekehrt, wurde er Professor an der Schule zu Debreczin, an welcher er 30 Jahre lang mit rühmlichem Erfolge orientalische Sprachen, Philosophie und Theologie vortrug. Die „Bibliotheca Szecheniana“ verzeichnet folgende Werke seiner Feder: „Philosophia ad usum Scholarum praesertim Debrecinae applicata“ (Heidelbergae 1678, 12°., 588 S.); – „Biga pastoralis seu ars orandi et concionandi ex sacris scripturis asserta...“ (Debrecini 1684, St. Toltesy, 8°., 256 S.); – „Triga divortialis seu dissertationum theologicarum Trias de causis divertii. Accessit appendix de sponsalibus eorumque diremtionis causis“ (Debrecini 1690, P. Cassan, 8°., 142 p., app. p. 20). [Horányi (Alexius), Memoria Hungarorum et Provincialium scriptis editis notorum (Posonii [179] 1777, A. Loewe, 8°.) Tomus III, p. 368.] –