Zum Inhalt springen

BLKÖ:Stipsicz, die Freiherren von, Genealogie

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Band: 39 (1879), ab Seite: 56. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Stipsicz, die Freiherren von, Genealogie|39|56|}}

Zur Genealogie der Freiherren von Stipsicz und deren heutiger Familienstand. Die Stipsicz sind im September 1662 von Kaiser Leopold I. in den ungarischen Adelstand erhoben worden. Die Stammesfolge ist eine kurze: Georg S., der erste Adelserwerber, sein Sohn Ignaz und dessen Gemalin Josepha Freiin Ujváry, deren Sohn Joseph, unser Maria Theresien-Ordensritter, welcher mit Diplom vom 18. März 1806 die erbländische und im Jahre 1821 die ungarische Freiherrenwürde erlangte. Des Maria Theresien-Ordensritters Joseph Freiherrn von Stipsicz gleichnamiger Sohn Joseph (geb. im Jahre 1803) war zuletzt Oberst und Grenz-Commandant in Rothenthurm. Kinderlos hinterließ er, als er am 30. August 1847 starb, seine Gattin, Rosa geborene Gräfin Bethlen von Bethlen, mit welcher er seit 1844 vermält war. Ueberdies leben noch zwei seiner Schwestern: a) Anna (geb. 1801), vermält seit 19. Mai 1839 mit Franz Haas von Bilgen [Bd. VI, S. 107], dem bekannten Hippologen, dessen Name im „Genealogischen Taschenbuch der freiherrlichen Häuser für 1869“ in Hoens von Bilgen entstellt ist. Auch Anna ist seit 9. Februar 1858 Witwe. – b) Johanna (geb. 10. Jänner 1803), welche unvermält geblieben. Die Freiherren von Stipsicz sind demnach im Mannesstamme erloschen.