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BLKÖ:Steinheibel (Astronom)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 38 (1879), ab Seite: 96. (Quelle)
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Steinheibel, ..... (Astronom und Benedictinermönch, Geburtsort und Jahr unbekannt, gest. in den Zwanziger-Jahren des laufenden Jahrhunderts). Er war Benedictiner des aufgehobenen Stiftes Wiblingen bei Ulm, und weder sein Tauf- noch sein Klosternamen sind bekannt. Er wurde um das Jahr 1808 nebst mehreren seiner Collegen nach Tyniec bei Krakau berufen, wo das ehemalige Benedictiner-Kloster ihnen übergeben wurde und von wo aus sie die Universität Krakau mit Lehrkräften versahen. Als 1809 Krakau für Oesterreich verloren ging, wurde er zum Professor der Physik in Olmütz ernannt. Im Jahre 1815 übernahm [97] er die Stelle eines Schloßcaplans bei der Königin Murat[WS 1] in Frohsdorf. Von 1819–1824 privatisirte er in Wiener Neustadt und beschäftigte sich hauptsächlich mit Astronomie, wobei ihm nicht unwichtige Beobachtungen über Sonnenflecken gelangen, über, welche J. J. Littrow in der „Wiener Zeitung“ 1819, Nr. 251; 1820, Nr. 96. 1822, Nr. 29 berichtete. Er starb, wie oben bemerkt, in den Zwanziger-Jahren, nach Einigen in Lemberg.

Handschriftliche Notizen der Sammlungen des Herausgebers.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Caroline Bonaparte (Wikipedia).