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BLKÖ:Steindachner, Franz

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Band: 38 (1879), ab Seite: 57. (Quelle)
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Steindachner, Franz (Naturforscher, geb. am 11. November 1834). Meine Bemühungen, über den Lebens- und Bildungsgang dieses Naturforschers authentische Angaben zu erlangen, blieben erfolglos. Er studirte allem Anscheine nach an der Wiener Hochschule die Naturwissenschaften, und verlegte sich unter Rudolph Kner’s unmittelbarer Leitung mit besonderer Vorliebe auf das Studium der Fische, über welche bisher aus seiner Feder eine Reihe der eindringlichsten Forschungen, und sämmtlich in den Schriften der Wiener kaiserlichen Akademie der Wissenschaften math.-naturwiss. Classe abgedruckt, geflossen ist. Er erlangte auch das Doctorat der Philosophie; trat nach beendeten Studien bei dem k. k. zoologischen Hof-Cabinet ein, und ist an demselben, nach stufenweiser Vorrückung in die Stellen eines Assistenten und Custos, gegenwärtig als Director angestellt, nachdem er in letztere nach Ludwig Redtenbacher’s am 8. Februar 1875 erfolgtem Tode berufen wurde. Im Interesse seiner Wissenschaft hat Steindachner im Auftrage und mit Unterstützung seiner Behörde, des k. k. Oberstkämmerer-Amtes, und der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften wiederholt größere wissenschaftliche Reisen unternommen. So bereits als Assistent im Mai 1864 nach der pyrenäischen Halbinsel, um die dortige Fischfauna zu erforschen. Bis dahin kannte man von den meisten Ländern Europas die in den Flüssen und Strömen [58] im Süßwasser vorkommenden Fische, nur die europäische Türkei und Spanien machten hievon eine Ausnahme. Groß und zahlreich sind die Flüsse, welche Spanien dem mittelländischen Meere und dem atlantischen Ocean zusendet; aber nur wenige Arten von den in diesen Flüssen lebenden Fischen waren bis dahin wissenschaftlich bekannt, und die Fischsammlung des k. k. zoologischen Hof-Cabinets, eine der reichsten, die es gibt, war gerade in dieser Richtung sehr schwach bestellt. Um also diese Lücke auszufüllen, wurde Steindachner auf Reisen geschickt. Er ging über Genua, Marseille, Barcelona nach Saragossa an den Ebro, von dort nach Bilbao, Santander, Oviedo, darauf nach dem Süden über Leon, Benavente, Orense und Pontevedra, wo er die Quellengebiete der Minho und Duero durchforschte. Nachdem er noch die Buchten bei Cadix und Gibraltar in ichthyologischer Hinsicht erforscht, erbat er sich, da die benachbarte afrikanische Küste auch eine schöne Ausbeute versprach, Verlängerung des Urlaubes, die ihm auch gewährt wurde; und nun ging er auf eigene Kosten nach Tanger, Mogador, Teneriffa und Gran Canaria, und sammelte innerhalb drei Wochen an der Küste Teneriffas allein über 130 Arten in 2500 Exemplaren, von denen 30 für die Fauna der canarischen Inseln, 100 für das kaiserliche Museum neu waren. Nach seiner Rückkehr von der afrikanischen Küste legte S. höchst werthvolle kostspielige Sammlungen von Salmoniden in Madrid, Irun, Lyon, Genf, Luzern und Zürich an. Nun rüstete er sich zur Heimkehr. Am 11. Mai 1864 hatte Steindachner seine Reise angetreten, am 5. Juni 1865 war er nach Wien zurückgekehrt. Die Ausbeute war eine großartige; in 18 Sendungen betrug sie 37 Kisten mit einer Stückzahl von mehr denn 10.000 Fischen und Reptilien, darin nicht inbegriffen die Land- und Süßwasserconchilien, Orthopteren, Crustaceen, Ostreiden u. s. w. Eine zweite wissenschaftliche Reise unternahm der Gelehrte im Herbst 1868, und dieses Mal nach Senegal, diesem Eldorado aller Naturforscher, wo sowohl Botaniker als Zoologen eine ungeheuere Ausbeute für ihre Zwecke finden, und der Wissenschaft Gelegenheit geboten ist, immer noch neue Eroberungen zu machen. Aber der Erfolg dieser Reise war ein minder günstiger. In Folge großer und anhaltender Regengüsse war der Senegal ausgetreten und hatte die ganze Umgebung auf die Breite von etwa fünf Meilen unter Wasser gesetzt. Und in Folge dieser nassen Witterung war S. vom Fieber ergriffen und ihm von den Aerzten gerathen worden, wenn er sein Leben retten wolle, sofort nach Europa zurückzukehren. Und so war Steindachner nach einem Aufenthalte von kaum sechs Monaten mit einem französischen Handelsschiffe nach Bordeaux gesegelt, und über Frankreich nach Wien ohne eben bemerkliche wissenschaftliche Ausbeute zurückgekehrt. Während seiner Abwesenheit war er an Zelebor’s Stelle vom Assistenten zum Custos am k. Hof-Cabinet vorgerückt, hatte aber bei seiner Rückkehr eine Zuschrift von dem bekannten Naturforscher Agassiz in Boston angetroffen, welcher ihm die Berufung an die dortige Universität mit der Zusicherung eines Gehaltes jährlicher 2000 Dollars ankündete. Steindachner hatte diesen Ruf nicht unbedingt angenommen, sondern sich zur Prüfung der dortigen Verhältnisse von seiner Hofstelle einen zweijährigen Urlaub [59] erbeten, welcher ihm auch bewilligt wurde. Da die Verhältnisse jenseits des Oceans dem Gelehrten nicht völlig entsprochen haben mögen, war er nach Europa und auf seinen früheren Posten zurückgekehrt. Steindachner’s Verdienste um die von ihm gepflegte Wissenschaft wurden höchsten Ortes, wie in gelehrten Kreisen, wiederholt gewürdigt. Anfangs 1867 wurde ihm von Seiner Majestät das Ritterkreuz des Franz Joseph-Ordens verliehen. Am 29. Juni 1867 wählte ihn die kaiserliche Akademie der Wissenschaften zum correspondirenden Mitgliede und am 20. Juni 1875 wurde er zum wirklichen Mitgliede ernannt. Außerdem ist Steindachner correspondirendes auswärtiges Mitglied der naturwissenschaftlichen Akademie zu San Francisco in Californien, der königlichen Akademie zu Lissabon, der Leopoldinisch-Carolinischen Akademie, der Société d’Acclimatisation zu Paris und der zoologisch-botanischen Gesellschaft in Wien. Wie schon oben bemerkt worden, hat er seine wissenschaftlichen Arbeiten in den Schriften der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften niedergelegt, und folgt hier eine Uebersicht der bisher erschienenen.

Steindachner’s schriftstellerische Arbeiten. In den „Schriften der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften“ in Wien, u. z. in den „Sitzungsberichten und Denkschriften der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe“: „Beiträge zur Kenntniß der fossilen Fischfauna Oesterreichs“; mit sieben Tafeln: „Ueber einige fossile Fische des Wiener Beckens“ [Bd. XXXVII, S. 673–705]; – zweite Folge mit 3 Tafeln: 1) „Ueber einen neuen Vomer-ähnlichen Fisch von Comen am Karst“; 2) „Ueber eine fossile Strinsia von Szagadat in Siebenbürgen“; 3) „Ueber fossile Fische von Pod Sujed bei Agram“ [Bd. XXXVII, S. 121 und Band XXXVIII, S. 763–788]; – dritte Folge mit 3 Tafeln: 1) „Ueber einige fossile Fische des Wiener Beckens“; 2) „Ueber einen fossilen Lephobranchier von Radoboj in Croatien“ [Bd. XL, S. 271 und 555 bis 572]; – „Neue Beiträge zur Kenntniß der fossilen Fische Oesterreichs“, in Gemeinschaft mit Rud. Kner [Bd. XLI, S. 333]; – „Beiträge zur Kenntniß der Gobioiden. Mit 1 Tafel“ [Bd. XLI, S. 674 und Band XLII, S. 283–292]; – „Beiträge zur Kenntniß der fossilen Fische Oesterreichs“; vierte Folge mit 3 Tafeln: 1) „Ueber einen fossilen Holocentriden von der Insel Jesina in Dalmatien: Beryx Lesinensis nov. spec..“; 2) „Ueber einen fossilen Fisch von Monte Bolca: Calamostoma bolcensis n. sp. Steind.“; – „Ueber einige fossile Fische von Sagor“: – a) „Clupea Sagorensis“; – b) „Clupea alta nov. sp. Steind.“; – c) „Morrhua Szagadatensis n. sp.“; – d) „Ueber eine fossile Labrar-Art aus Griechenland: Labrax Heckelii n. sp. Steind.“ [Bd. XLVII, 1. Abthlg., S. 126 und 138–142]; – „Ueber eine neue Epicrates-Art aus Columbien“ [Bd. XLVII, 1. Abthlg., S. 271; 2. Abthlg. S. 313; Denkschriften, Bd. XXII, 2. Abthlg., S. 89 bis 93]; – „Beiträge zur Kenntniß der Chromiden Mexicos und Central-Amerikas“ (Sitzungsber., Bd. XLVIII, 2. Abthlg., S. 102; 2. Abthlg., S. 108; Denkschriften, Bd. XXIII, 2. Abthlg., S. 57–74]; – „Beiträge zur Kenntniß der I. Sciaenoiden Brasiliens und der II. Cyprinodonten Mexicos. Mit 4 Tafeln“; – I. a) „Diplolepis squamosissimus mihi“; – b) „Pachypops furcraeus m.“; – c) „P. trifilis“; – d) „Pachyurus Natteri n. sp.“; – e) „Corvina trispinosa“; – II. a) „Poeciliodes bimaculatus n. sp.“; – b) „Poecilia Mexicana“; – c) „P. thermalis n. sp.“; – d) „Xiphophorus Helleri Heckel. Nachtrag. Fundulus micropus n. sp.“ [Band XLVIII, 1. Abthlg., S. 115 und 162 bis 185]; – „Ueber einige neue Batrachier aus den Sammlungen des Wiener Museums. Mit 1 Tafel“; – a) „Pleurodema elegans n. sp.“; – b) „Eupemphix n. g.“; – c) „Kakophrynus“ [Bd. XLVIII, 1. Abthlg., S. 115 und 186–192]; – „Ueber eine neue Alburnus-Art aus Syrien“ [ebd. 1. Abthlg., S. 115, 193 und 194]; – „Ichthyologische Notizen. I. Mit 2 Tafeln“; – a) „Centropomus affinis nov. sp.“; – b) „Heterognathodon Petersii n. sp.“; – c) „Corvina [60] microps Steind.“; – d) „Pachypops biloba Steind.“; – e) „Pempheris Schomburgkii Müll. Trosch. n. sp.?“ – f) „Platyglossus (Leplojulis) dubius n. sp.“; – g) „Mugil Güntheri n. sp.“; – „Pimelodus altipinnis n. sp.“ [Bd. XLIX, 1. Abthlg., S. 198 und 200–214]; – „Vorläufiger Bericht über die an der Ostküste Teneriffa’s bei Santa Cruz gesammelten Fische“ (Bd. LI, 1. Abthlg., S. 396 und 398–404]); – „Ichthyologischer Bericht über eine neue nach Spanien und Portugal unternommene Reise“; – I. „Zur Fischfauna des Albufera-See’s bei Valencia in Spanien. Mit 1 Tafel“ [Bd. LII, 1 Abthlg., S. 477 und 483 bis 491]; – „Ueber die Fische des Ebro und der Flüsse bei Bilbao“; – „Ueber eine kleine Sammlung von Fischen aus dem Flusse Tet bei Perpignan“ [Bd. LIII, 1. Abthlg., S. 145 und 198–205]; – II. „Ueber die Fische des Tajo (port. Tejo), Duero (port. Douro), Miño (port. Minho), aus deren Nebenflüssen und aus dem Jucar bei Cuença. Mit 6 Tafeln“ Bd. LIII, 1. Abthlg. S. 287; Bd. LIV, 1. Abthlg. S. 6–27]); – III. „Zur Flußfischfauna des südlichen Theiles von Spanien und Portugal. Mit 3 Tafeln“ [Bd. LIII, 1. Abthlg., S. 312; Bd. LIV, 1. Abthlg., S. 261–272]; – IV. „Uebersicht der Meeresfische an den Küsten Spaniens und Portugals. Mit 9 Tafeln“ [Bd. LVI, 1. Abthlg., S. 600 und 603–708]; – V. erste Fortsetzung des Vorigen. Mit 6 Tafeln [Bd. LVII, 1. Abthlg., S. 348 und 351–424]; – VI. zweite Fortsetzung des Vorigen. Mit 6 Tafeln [Band LVII, 1. Abthlg., S. 553 und 667–739]; „Ichthyologische Notizen. II. Zur Flußfischfauna von Croatien. Mit 1 Tafel“ [Bd. LII, 1. Abthlg., S. 591 und 594–599]; – III. „Ueber einige neue Fischarten aus Südamerika. Mit 2 Tafeln“ [Bd. LIII, 1. Abtheilung, S. 206 und 208–214]; – IV. mit 6 Tafeln: 1) „Ueber einige Meeresfische aus der Umgebung von Monrovia in West-Afrika“; – 2) „Ueber einige Fische von Surinam und Mexico“; – 3) „Ueber eine neue Gattung und Art der Gruppe, Trypauchenina (fam. Goboidei); – 4) „Ueber eine neue Ctenolabrus-Art aus Brasilien“; – 5) „Ueber zwei Glyptosternum-Arten aus Simla“ (Bd. LV, 1. Abthlg., S. 329 und 517–536]; – V. mit 3 Tafeln: 1) „Ueber eine neue Plecostomus-Art aus Brasilien“; – 2) „Ueber einige Fischarten aus der Amurmündung“; – 3) „Ueber eine neue Pseudorbombus-Art von den Chinchas-Inseln“; – 4) „Ueber eine neue Scopelus- und Monacanthus-Art aus China“; – 5) „Ueber eine neue Labroiden(?)-Gattung“; – 6) „Ueber eine neue Gobius-Art von den Philippinen“ [Bd. LV, 1. Abthlg., S. 698 und 701–717]; – VI. mit 3 Tafeln: 1) „Ueber eine Sammlung von Fischen vom Cap York in Australien“; – 2) „Zur Fischfauna von Port Jackson“; – 3) „Ueber einige Fischarten aus dem La Plata-Strome“; – 4) „Labrichthys gymnogenis Günth.?“; – 5) „Ueber Corvina (Amblodon) neglecta Gir. n. sp.“; – 6) „Ueber einige neue oder seltene Fischarten von Westindien und Surinam“; – 7) „Haplochilus (Panchax) rubropunctatus n. sp.“; – „Ueber einige Cyprinoiden aus Ostindien“ [Bd. LVI, 1. Abthlg., S. 304 und 307–376]; – VII. mit 5 Tafeln [Bd. LVII, 1 Abthlg., S. 948 und 965–1008]; – VIII. mit 7 Tafeln [Bd. LX, 1. Abthlg., S. 117 und 120–139]; – IX. mit 8 Tafeln: 1) „Ueber eine Sammlung von Süßwasserfischen aus der Umgegend von Montevideo“; – 2) „Ueber eine neue Gattung und Art der Cyprinoiden aus China“: – 3) „Ueber einige neue und seltene Arten von Mazatlan, Lagos und Santos“; – 4) „Ueber zwei neue Leptocephaliden von der Küste Peru’s“ [Band LX, 1. Abthlg., S. 166 und 290–318]; – X. mit 5 Tafeln: 1) „Gasterosteus pungitius Lin.“; – 2) „Parapriacanthus Ransonneti n. sp.“; – 3) „Mulloides pinnivitatus“; – 4) „Pagrus chinensis n. sp. (an P. unicolor adult.?)“; – 5) „Centridermichthys japonicus n. sp.“; – 6) „Gobius Bucchichi n. sp.“; – 7) „Pleuronectes scutifer n. sp.“; – 8) „Salanx chinensis Osb.“; – 9) „Barbus albanicus n. sp.“; – 10) „Barbus Bocagei Steind.“; – 11) „Barbus lateristriga Blkr.“; – 12) „Barbus multimaculatus n. sp.“; – 13) „Labeo Stoliczkae n. sp.“; – 14) „Barilius dualis Jerdon“ (?); – 15) „Cirrhina macrops n. sp.“; – 16) „Rasbora trilineata n. sp.“; – 17) „Chola Johorensis n. sp.“; – 18) „Gymnothorax (Limamuraena) argus n. sp.“; – 19) „Crayracion fluviatilis H. B. (Bikr.) var. ocellata“; – 20) „Canthogaster lobatus n. sp.“ [Bd. LXI, 1. Abtheilung, S. 619 und 623–642]; – „Zur Fischfauna von Port Jackson in Australien. [61] Mit 7 Tafeln“ [Bd. LIII, 1. Abthlg., S. 248 und 424–483, siehe auch oben „Ichthyologische Notizen“ VI. 2)]; – „Ueber eine neue Mustelus-Art von Port Natal. Mit 1 Tafel“ (Bd. LIII, 1. Abthlg., S. 248 und 482–483]; – „Ueber die fossilen Fische des Amphisylenschiefers am Ober-Rhein“ (Anhang zu der Abhandlung: „Untersuchungen über den Charakter der österreichischen Tertiär-Ablagerungen. I.“ Von Ed. Sueß) [Bd. LIV, 1. Abthlg. S. 150]; – „Ueber eine neue Telestes-Art aus Croatien. Mit 1 Tafel“ [Bd. LIV, 1. Abtheilung, S. 298 und 300–302]; – in Gemeinschaft mit Rud. Kner: „Neue Fische aus dem Museum der Herren Joh. C. Godefroy und Sohn in Hamburg. Mit 5 Tafeln“ [Bd. LIV, 1. Abthlg., S. 258 und 356 bis 395; Denkschriften, Bd. XXIV, 1. Abthlg., S. 1 u. f.]; – „Ueber einige Fische aus dem Fitzroy-Flusse bei Rockhampton in Ost-Australien. Mit 1 Tafel und 2 Holzschnitten“ [Bd. LV, 1. Abthlg., S. 4 und 9–16]; – „Herpetologische Notizen. I. Mit 4 Tafeln“ [Bd. LV, 1. Abthlg., S. 213 und 263 bis 274); – II. mit 8 Tafeln [Bd. LXI, 1 Abtheilung, S. 680; Bd. LXII, 2. Abthlg., S. 326–350]; – „Ueber einige neue und seltene Meeresfische aus China“ (Bd. LV, 1. Abthlg., S. 537 und 585–592]; – „Ueber eine neue Hylorana-Art vom Cap York in Australien. Mit 1 Tafel“ (Bd. LVII, 1. Abthlg., S. 348 und 532–536]; – „Die Gymnotidae des k. k. Hof-Naturalien-Cabinets zu Wien, Mit 2 Tafeln“ [Band LVIII, 1. Abthlg., S. 195 und 249–264); – „Polypterus Lapradei n. sp. und Polypterus senegalus Cuv. aus dem Senegal. Mit 2 Tafeln“ [Bd. LX, 1. Abthlg., S. 101 und 103–108]; – „Bericht über eine Sammlung von Fischen aus Singapore, eingesendet von Eugen Freiherrn von Ransonnet, Mitglied der kaiserlich österreichischen ostasiatischen Expedition“ [Bd. LX, 1. Abthlg., S. 554 und 557–571]; – „Zur Fischfauna des Senegals“. I. Abthlg. mit 12 Tafeln. II. Abthlg. mit 8 Tafeln. III. Abthlg. mit 8 Tafeln [Bd. LX, 1. Abthlg., S. 665, und 669–714; 927 und 945–995; Band LXI, 1. Abthlg., S. 531 und 533-583]; – in Gemeinschaft mit Rud. Kner: „Ueber einige Pleuronectiden, Salmoniden, Gadoiden und Blenniiden aus der Decastris-Bay und von Viti Levu. Mit 1 Tafel [Bd. LXI, 1. Abthlg., S. 418 und 421 bis 446]; – „Ichthyologische Beiträge“. I. mit 1 lith. Tafel; II. mit 1 lith Tafel; III. mit 8 lith. Tafeln; IV. mit 13 lith. Tafeln; V. mit 15 lith. Tafeln [Sitzungsber. 1874 bis 1876]; – „Ueber eine neue Gattung und Art aus der Familie der Pleuronektiden und über eine neue Thymollus-Art. Mit 2 lith. Tafeln“ [Sitzungsber. 1874]; – „Die Süßwasserfische des südöstlichen Brasilien“, I. und II. mit je 6 lith. Tafeln [Sitzungsber. 1874 und 1875]; – „Beiträge zur Kenntniß der Characinen des Amazonen-Stromes. Mit 2 lith. Tafeln“ [Sitzungsber. 1875]; – „Beiträge zur Kenntniß der Chromiden des Amazonen-Stromes. Mit 8 lith. Tafeln“ [Sitzungsber. 1875]; – „Ueber einige neue brasilianische Siluroiden aus der Gruppe der Doradinen. Mit 4 lith. Tafeln“ [Sitzungsber. 1875]. – In der anläßlich des 25. Jahrganges der „Oesterreichischen botanischen Zeitschrift“ im Jahre 1876 herausgegebenen Festschrift der k. k. zoologisch-botanischen Gesellschaft der Wissenschaften in Wien: „Die Schlangen und Eidechsen der Gallopagos-Inseln. Mit 7 lith. Tafeln“.
Quellen zur Biographie. Wiener Abendpost (Beilage der Wiener [amtlichen] Zeitung) 1865, Nr. 3, S. 10: „Naturhistorisches“ Nr. 137; „Dr. Franz Steindachner’s naturhistorische Reise nach Spanien und Portugal und den canarischen Inseln“. – Neue freie Presse 1865, Nr. 305, in der „Kleinen Chronik“. – Fremden-Blatt. Von Gust. Heine (Wien, 4°.) 1869, Nr. 79.