Zum Inhalt springen

BLKÖ:Soterius, Andreas

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Band: 36 (1878), ab Seite: 32. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
Andreas Soterius in Wikidata
GND-Eintrag: 1055427228, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Soterius, Andreas|36|32|}}

Noch sind aus dieser Familie bemerkenswerth:

1. Andreas Soterius (gest. zu Hermannstadt 9. Juli 1775). Der jüngere Sohn des um Siebenbürgens Geschichte verdienten Gelehrten und Pfarrers von Kreutz, Georg Soterius. Der ärztlichen Laufbahn sich widmend, begab sich nach den im Vaterlande zurückgelegten Studien ins deutsche Reich, beendete daselbst zu Halle im Magdeburg’schen die medicinischen Studien und erwarb im Jahre 1734 daraus die Doctorwürde. Darauf kehrte er in sein Vaterland Siebenbürgen zurück, ließ sich als praktischer Arzt in Hermannstadt nieder, wurde daselbst Stadt-Physikus und in Folge des Vertrauens seiner Mitbürger zum Rathsherren gewählt. Im Druck erschien von ihm nur seine „Dissertatio inauguralis medica de Dyssenteria...“ (Halae 1734, 4°.). Andreas ist der eigentliche Stammvater, nämlich Urgroßvater der noch heute blühenden Soterius von Sachsenheim. –