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BLKÖ:Schubert, Ferdinand (Maler)

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 32 (1876), ab Seite: 29. (Quelle)
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Schubert, Ferdinand (Maler, geb. zu Wien im Jahre 1824, gest. ebenda 1853). Der Sohn eines Landschaftmalers. Nagler läßt ihn in der kurzen Notiz, die er über ihn gibt, schon im Jahre 1819 geboren sein. Nach der Aufnahmsmatrikel der k. k. Akademie der bildenden Künste, nach welcher er im November 1841 im Alter von 17 Jahren in dieselbe als Zögling aufgenommen ward, ist sein Geburtsjahr 1824. Schon in den Jahren 1845 und 1846 erscheint er mit einigen in Oel gemalten Bildnissen in den Jahres-Ausstellungen bei St. Anna. Dann folgten bis kurz vor seinem Tode seine Arbeiten in den Wiener Ausstellungen, und zwar in den Jahres-Ausstellungen bei St. Anna, 1848: „Blondel findet seinen König Richard Löwenherz in Dürnstein wieder“ (150 fl.); – 1850: „Romeo [30] und Julie“ (350 fl.), angekauft von Moriz v. Schiller und von diesem im Jahre 1852 wieder ausgestellt; – in den Monats-Ausstellungen des österreichischen Kunstvereins, 1853, im Februar: „König Enzio im Gefängniss“ (250 fl.); – im Mai: „Grettchen vor der Mater dolorosa nach Goethe’s „Faust“ (280 fl.), vom Kunstverein angekauft; – im Juni: ein „Porträt“; – im September: „Habsburgs Mauern“ (200 fl.); – „Tod des Prinzen von Oranien“ (300 fl.). Nach seinem Tode sah man von seiner Hand in der Naturforscher-Ausstellung 1856: „Der h. Sebastian und der h. Rochus“; – in der deutschen allgemeinen und historischen Kunstausstellung in München im Jahre 1858: „Der Fischer“, nach Goethe’s Gedicht. In der kais. Gemäldegallerie im Wiener Belvedere befindet sich sein historisches Gemälde: „Rotbad Graf von Habsburg zeigt seinem Bruder, dem Bischofe Werner, die Kriegerschaar, die er ausgerüstet, anstatt eine starke Burg zu bauen“ (4 Schuh hoch, 3 Schuh 1 Zoll breit, auf Leinwand und Ferd. Schubert 1852 bezeichnet), welches im österreichischen Kunstverein im September 1853 unter dem Titel: „Habsburgs Mauern“ ausgestellt und um den Preis von 200 fl. verkäuflich war. Nach Nagler wäre er zu Innsbruck als Zeichnungslehrer angestellt gewesen. Nach den Kunstausstellungs-Katalogen lebte er in den Jahren 1850 und 1852 in Wien, wo er in der Roßau wohnte.[WS 1]

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vergleiche den 2. Artikel zu dieser Person Schubert, Franz (Bildnißmaler).