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BLKÖ:Schmidt, Johann Matthäus

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Schmid, Johann Martin
Band: 30 (1875), ab Seite: 276. (Quelle)
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67. Schmidt, Johann Matthäus (Maler, geb zu Plan im Jahre 1702, gest. zu Prag 23. October 1754). Obwohl aus Plan gebürtig, doch nicht zu der Malerfamilie des Caspar Schmiedt [s. d. S. 229, Nr. 18] gehörend. Im Jahre 1748 bekleidete er die Stelle eines Commissärs bei dem Fortificationsbau in Prag, wo er auf der Kleinseite sein eigenes Haus besaß und, wie Dlabacz berichtet, „als guter Maler bekannt“ war. Die Todtenmatrikel der Pfarrkirche zu St. Wenzel auf der Kleinseite führt sein Ableben folgendermaßen an: 1754, 23. Octobr. obiit in domo propria Dominus Joh. Mathaeus Schmidt civis et pictor M. V. Prag. Ann. 52 sepultus ad S. Joannem (in Obora). Welche Gattung Malerei er übte, erwähnt Dlabacz nicht.

Dlabacz (Gottfried Johann), Allgemeines historisches Künstler-Lexikon für Böhmen und zum Theile auch für Mähren und Schlesien (Prag 1815, G. Haase, 4°.) Bd. III, Sp. 53. – Nagler, am bez. Orte, Bd. XV, S. 345.