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BLKÖ:Schlachter, J. Anton

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Schläger, Hanns
Band: 30 (1875), ab Seite: 47. (Quelle)
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Schlachter, J. Anton (Historienmaler, lebte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts). Die Nachrichten über ihn sind sehr dürftig. Ob Böhmen sein Geburtsland, ist nicht zu bestimmen; in den Siebenziger-Jahren des vorigen Jahrhunderts lebte und arbeitete er zu Prag, Selbst der so fleißig und gründlich forschende Dlabacz weiß nur wenig von ihm zu sagen. Im Jahre 1779 malte S. den Triumphbogen, den der Rath der Prager Altstadt zu Ehren des h. Johannes Nepomuk beim Rathhause hatte aufstellen lassen und den dann der [48] Kupferstecher I. Salzer [Bd. XXVIII, S. 164] in Kupfer stach. Von anderen Arbeiten dieses Künstlers sind nur noch die von ihm in der Klosterkirche der Trinitarier in der Prager Neustadt in den Jahren 1777–1780 ausgeführten Fresken bekannt, worüber Dlabacz eine aus den Rechnungsbüchern des Klosters ausgezogene Aufzeichnung mittheilt. Ueber seinen sonstigen Lebensgang und anderen Arbeiten ist nichts bekannt.

Dlabacz (Gottfried Johann), Allgemeines historisches Künstler-Lexikon für Böhmen und zum Theile auch für Mähren und Schlesien (Prag 1815, Gottl. Haase, 4°.) Bd. III, Sp. 44. – Nagler (G. K. Dr.), Neues allgemeines Künstler-Lexikon (München 1839, E. A. Fleischmann, 8°.) Bd. XV, S. 267. – Meyer (J.), Das große Conversations-Lexikon für die gebildeten Stände (Hildburghausen, Bibliogr. Institut, gr. 8°.) Zweite Abtheilg. Bd. VII, S. 827.