Zum Inhalt springen

BLKÖ:Sapieha, Paul

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Sapieha, Nikolaus
Band: 28 (1874), ab Seite: 240. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
Paul Sapieha in Wikidata
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Sapieha, Paul|28|240|}}

20. Paul S. (geb. 1656, gest. 1715), von der Kodeński’schen Linie; der zweite Sohn Johann S.’s, Staatsschreibers von Lithauen. Trat in den Cistercienserorden, wurde General-Commissär desselben für Polen, Abt und Secretär des Herzogthums Lithauen. Im Jahre 1714 zum Bischofe von Zmujdzk erhoben, starb er schon im folgenden Jahre mit dem Rufe eines bedeutenden Kanzelredners. Von seinen Kirchenreden finden sich Proben in dem homiletischen Sammelwerke: „Swada polska“, d. i. Polnische Beredsamkeit, und Auszüge bringt Mecherzyński in seiner Geschichte der Beredsamkeit (historyja wymowy). –