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BLKÖ:Rosenberg, Bertha von

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 27 (1874), ab Seite: 9. (Quelle)
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Aus der čechischen Linie der Rosenberge sind besonders bemerkenswerth:

16. Bertha von Rosenberg (gest. zu Wien 2. Mai 1476). Diese in der Sage als „Weiße Frau“ fortlebende Bertha ist eine Tochter Ulrich’s von Rosenberg (gest. 1462) und Katharina’s von Wartenberg (gest. 1436) und eine Gemalin Johann’s (Hans) von Liechtenstein. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird auf den Artikel Bertha von Liechtenstein [Bd. XV, S. 119, Nr. 6] gewiesen und werden hier nur einige Ergänzungen beigefügt. Bertha liegt in Wien bei den Schotten begraben und die Inschrift ihres bereits verschwundenen Grabsteines ist noch aus dem im Archive des Schottenklosters befindlichen liber Epitaphiorum ersichtlich. Ihr Gemal Hans von Liechtenstein ruht in der Kirche zu Maria-Stiegen, unweit vom Altare auf der Evangelienseite. Die nachstehende Literatur gibt einige neue Beiträge zur Geschichte und Entwickelung der Sage von der „weißen Frau“. [Mittheilungen des Vereins für Geschichte der Deutschen in Böhmen IX. Jahrgang (1870), S. 85: „Die Sage von der weißen Frau“, von Dr. Jul. E. Födisch. – (Hormayr’s) Archiv für Geschichte, Statistik, Literatur und Kunst (Wien, 4°.) Jahrg. 1825, S. 94; Jahrg. 1829, S. 295, 344, 503, 591, 806: „Urkunden, die weiße Frau betreffend“. – Pest-Ofner Zeitung 1858, Nr. 90, im Feuilleton: „Die weiße Frau“. – Neuhauser Wochenpost, I. Jahrg. (1854), Nr. 31 u. 32: „Die weiße Frau“. – Bote von der Eger und Biala (Brüx, 4°.) VI. Jahrg. (1853), Nr. 58 bis 64: „Sagen von der weißen Frau von Neuhaus“. – Pester Tageblatt (4°.) II. Jahrg. (1840), Nr. 107 u. 108: „Die weiße Frau“, von W. A. Gerle. – Květy, d. i. Blüthen (Prager illustrirtes Blatt) VI. Jahrg.. S. 380: „Perchta z Rožmberka „bilá pani““.] –