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BLKÖ:Romowaček, Alois

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 26 (1874), ab Seite: 330. (Quelle)
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Romowaček, Alois (Organist und Componist, geb. zu Radonicz bei Laun in Böhmen, Geburtsjahr unbekannt, gest. ebenda 12. Jänner 1814). Sein Vater war Schullehrer und Organist zu Radonicz und nach dessen Tode trat sein Sohn Alois an dessen Stelle. Den Unterricht in der Musik erhielt dieser bei dem tüchtigen Organisten Koprziwa zu Citolib, der ein Schüler des berühmten Segert war. Alois R., der die Orgel und das Pianoforte „vortrefflich“ spielte, schrieb auch viel für diese beiden Instrumente sowohl weltliche wie kirchliche Musikstücke, als Concerte, Sonaten, Messen u. dgl. m. Außer diesen Arbeiten, schreibt Dlabacz, sind von ihm auch „mehrere schöne Quartetten, Quintetten und Sextetten“ vorhanden. Ob von seinen Compositionen Etwas im Stiche erschienen ist, bemerkt Dlabacz nicht.

Dlabacz (Gottfried Joh.), Allgemeines historisches Künstler-Lexikon für Böhmen und zum Theile auch für Mähren und Schlesien (Prag 1815, Gottl. Haase, 4°.) Bd. II, Sp. 590.