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BLKÖ:Reichardt, Heinrich Wilhelm

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 25 (1873), ab Seite: 162. (Quelle)
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Reichardt, Heinrich Wilhelm (Naturforscher, geb. zu Iglau 16. April 1835). Beendete in seiner Vaterstadt das Gymnasium und ging dann nach Wien, wo er an der dortigen Hochschule In den Jahren 1854–1859 die Medicin [163] studirte und am 5. April 1860 darauf die Doctorwürde erlangte. Dem Lehrfache sich zuwendend, erhielt er am 10. Juli d. J. die Privatdocentur für Botanik an der Wiener Universität und wurde am 1. October d. J. Assistent für die Lehrkanzel der Botanik. Am 9. Juli 1866 zum Custos am k. k. botanischen Hofcabinete ernannt, bekleidet er noch zur Stunde diese Stelle. Die von ihm bisher in seinem Fache veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeiten sind: „Ueber die Gefässbündel-Vertheilung im Stamme und Stipes der Farne. Ein Beitrag zur anatomischen und systematischen Kenntniss dieser Familie. Mit 2 Tafeln“ (Wien 186., 4°.), Separatabdruck aus den Denkschriften der kais. Akademie der Wissenschaften mathem. naturw. Classe; im Auszuge auch in den Sitzungsberichten der Akademie; – „Ueber das centrale Gefässbündel-System einiger Umbelliferen. Ein Beitrag zur anatomischen Kenntniss dieser Familie. Mit 3 Tafeln“ (Wien 186., 8°.), Separatabdruck aus den Sitzungsberichten der kais. Akademie der Wissenschaften math. naturw. Classe; – „Aecidium Anisostomes, ein neuer Brandpilz. Mit 1 Tafel“ (Wien 1865, 8°.), gleichfalls Separatabdruck aus den Sitzungsberichten der Akademie.

Verzeichniß sämmtlicher von der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften seit ihrer Gründung bis letzten October 1868 veröffentlichten Druckschriften (Wien 1869, C. Gerold’s Sohn, 8°.) S. 214.