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BLKÖ:Prevenhuber, Valentin

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Prey, J. Z.
Band: 23 (1872), ab Seite: 282. (Quelle)
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Prevenhuber, Valentin (Geschichtschreiber, geb. zu Radmer im Hiflauer Bezirke der Obersteiermark im 17. Jahrhunderte, Todesjahr unbekannt). Gehört dem Geburtsorte nach zu urtheilen der nämlichen Familie an, wie der Vorige. Ueber seine Lebensverhältnisse liegen nur sehr oberflächliche Nachrichten vor. Seine Studien hat er in Gratz vollendet und dann hat er sich durch mehrere, meist historische u. genealogische Schriften bekannt gemacht, deren Titel aber in den mir für den Augenblick zugänglichen Quellen eben auch ziemlich oberflächlich verzeichnet sind. Diese Titel lauten: „Annales Styrenses, sammt dessen übrigen historischen Schriften“ (Nürnberg 1740, Fol.), darin befinden sich die: Historia Austriae superioris et catalogus supremorum ibidem capitaneorum (p. 401–446); – Genealogia Polhaimiana (p. 447 ad 505) und Historia comitum, marchionum [283] et ducum Styriae (p. 381 ad 400); das in der „Oesterreichischen National-Encyklopädie“ unter dem Titel: „Alt-Steyermark“ angeführte Werk ist eben die vorerwähnte: Historia comitum u. s. w. Von anderen Schriften P.’s werden noch angeführt: „Geschichte der steirischen Ottokare“; – „Stemmatographia familiarum Sang. Styriensis“. 'Winklern selbst weiß nichts Genaueres über diesen verdienstvollen Forscher der Steiermark zu berichten, und bemerkt nur, „daß er aus einer Familie herstamme, bei welcher Kenntnisse und eine vorzügliche Liebe zu den Wissenschaften gleichsam einheimisch sind“. In der Joanneums-Bibliothek befinden sich noch von P.: „Historischer Catalogus, darinnen neben kurtzer Beschreibung über das Ertzherzogthumb Oesterreich ob der Enns, desselben fürgesetzte geweste Landshauptleuth, Verwalter, Vitdomb und Landschreiber von anno 1204 biss auf gegenw. Zeit begriffen. Auss ... historicis manuscriptis unnd briefflichen Urkunden... zusambgezogen“ (Wien 1652, 12°.); – „Castrum Styrense, d. h. historische kurze Beschreibung dess uralten Schloss oder Burg Steyr“ (Wien 165. [3?], 12°.).

Steiermärkische Zeitschrift. Redigirt von Dr. G. F. Schreiner, Dr. Albert von Muchar, C. G. Ritter von Leitner, A. Schrötter (Grätz 1844, Damian u. Sorge, 8°.) Neue Folge, VII. Jahrgang, Heft 1 (1842), S. 58. – Handschriftliche Notizen der Herren Gottfried Ritter von Leitner und Leopold von Beckh-Widmanstetter, denen ich hier für Ihre Mittheilungen meinen Dank sage.