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BLKÖ:Peternader, Joseph

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 22 (1870), ab Seite: 76. (Quelle)
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Erwähnenswerth sind noch:

1. Joseph Peternader, Exjesuiten-Priester, der in seinem letzten Willen vom 14. Jänner 1802 ein Capital von 10.000 fl. zu dem Zwecke legirte, daß, wenn innerhalb zehn Jahren, also bis 1812, die Gesellschaft Jesu nicht wieder aufleben sollte, die Hälfte der Interessen dieses durch die zehnjährigen Interessen vermehrten Capitals zur Erziehung für die Waisen des Jesuiten-Stifthauses, die andere Hälfte zur Unterstützung eines armen, in Wien studirenden Jünglings von geringem Stande durch seine Studienjahre verwendet werden sollen. Diese Anordnung hat so lange fortgesetzt zu werden, bis die Gesellschaft Jesu wieder errichtet wird, worauf „dieses Capital sammt den Interessen dem Staate zu einiger Erleichterung dieser Wiederherstellung dienen solle“. [Geusau (Anton Reichsritter von), Geschichte der Stiftungen, Erziehungs- und Unterrichtsanstalten in Wien u. s. w. (Wien 1803, 8°.) S. 437.] –