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BLKÖ:Pálffy, Thomas (III.)

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Pálffy, Thomas (I.)
Band: 21 (1870), ab Seite: 218. (Quelle)
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39. Thomas (III.) (Bischof, zuletzt von Neutra, gest. 7. Mai 1679), hatte die geistliche Laufbahn betreten, wurde im Jahre 1648 Domherr von Gran und im Jahre 1650 Bischof von Csanád. Von Csanád kam er 1658 in gleicher Eigenschaft nach Waitzen, 1661 nach Erlau und 1671 nach Neutra, wo er auch, nachdem er die das Jahr zuvor übernommene Würde eines ungarischen Hofkanzlers in schwerer Zeit bis zu seinem Tode bekleidet hatte, im Jahre 1679 am 7. Mai starb. Adam Wolf in seinem Werke: „ Fürst Wenzel Lobkowitz, erster geheimer Rath Leopold I.“ (Wien 1868), gibt ein ebenso treues, als wenig erbauliches Bild der Zustände in Ungarn während der Jahre 1666 bis 1680, wo noch die Nachwehen der Verschwörung von Nádasdy, Zriny, Tattenbach und Frangipan fühlbar waren, Johann Kaspar Freiherr von Ampringen als Gubernator schaltete und die commandirenden Generale Spankau, Kobb, Caraffa und Strassoldo auf eigene Faust reformirten und Ungarn – das jedoch aus seiner Vergangenheit immer noch keine Lehre für eine gedeihliche Zukunft ziehen will – alle Segnungen des Säbelregiments fühlen ließen. Auch ist von diesem Thomas Pálffy aus der Zeit, da er noch Domherr in Gran war, eine Leichenrede bekannt, die unter dem Titel: „Thesaurus perennis, seu oratio in exequiis illustr. Comitis ... Francisci Forgacz de Gimes etc. habita die 17. Dec. 1648“ (Trenczinyi, 8°.) im Drucke erschienen ist.