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BLKÖ:Moelk, Felix Anton

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Moering, Karl
Band: 18 (1868), ab Seite: 418. (Quelle)
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M. ist nicht der Erste von seiner Familie, der in den Adelstand erhoben wurde; schon sein Oheim, der Rath und Oberamtmann in der Karthause zu Buchsheim gewesen, wurde in Anerkennung seiner Verdienste von Kaiser Karl VI. in den Reichsritterstand erhoben. – Dessen Sohn Felix Anton war erzbischöfl. Salzburgischer Kanzler und wurde mehrere Male zum Directorial-Gesandten bei der allgemeinen Reichsversammlung zu Regensburg erwählt. – Das Wappen ist ein quadrirter Schild. 1 und 4: in Roth ein aufrechtstehender goldener Sparren, über demselben und zu beiden Seiten befindet sich ein sechseckiger goldener Stern, unterhalb aber eine goldene Granate; 2 und 3: in Blau ein rechtsgewendeter goldener Greif, mit einer Schreibfeder in der rechten Vorderpranke. Auf dem Schilde ruht ein rechtsgewendeter goldgekrönter Turnierhelm. Aus der Krone wächst von den Knieen aufwärts eine in’s Gesicht gestellte männliche Gestalt, mit einem langen Rocke bekleidet, der zur Rechten roth, links golden ist, mit einer Binde um den Leib, nebst Halskragen und Ueberschlägen von gewechselter Farbe. Auf dem Kopfe trägt er einen rechts goldenen, links rothen schrägen Hut mit Umschlägen von gleichfalls gewechselter Farbe; die Linke hat er in die Seite gestemmt, die Rechte aber hält vor sich die obbeschriebene goldene Granate. Die Helmdecken sind rechts roth, links blau, beiderseits mit Gold belegt.