Zum Inhalt springen

BLKÖ:Mengin, Dominik

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Band: 17 (1867), ab Seite: 346. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
Dominique Mengin in Wikidata
GND-Eintrag: 128993642, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Mengin, Dominik|17|346|}}

Ein Dominik Mengin (gewöhnlich mit dem lateinischen Ausgang und ohne h, Menginus, geschrieben erscheinend, aus Toul in Lothringen gebürtig) war seit 1550 Mitglied der Gesellschaft Jesu, und einer derjenigen, welche der Stifter des Jesuitenordens, Ignaz Loyola, über Verlangen des Kaisers Ferdinand I. nach Wien geschickt, um dort den Grund für das erste Jesuiten-Collegium zu legen. Im Jahre 1569 verließ er Wien, ging nach München, war Rector des dortigen Collegiums und durch 29 Jahre Beichtvater des Herzogs Wilhelm von Bayern und seiner Gemalin Renata. Zu München starb M. in hohem Greisenalter, am 12. April 1595. Sein ascetisches Werk: „Enchiridion christianarum precationum ex Catholicis autoribus“ (Ingolstadii 1586, 8°., auch Coloniae 1627, 12°.) ist von Andreas Bakez auch in’s Deutsche übersetzt worden. [Jöcher’s Gelehrten-Lexikon, Bd. III, Sp. 434. – Stoeger (Joh. Nep.), Scriptores Provinciae Austriacae Societatis Jesu (Viennae 1855, Lex. 8°.) p. 226.]