Zum Inhalt springen

BLKÖ:Meerfeld, Balduin Franz von

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Nächster>>>
Merz, Jacob
Band: 17 (1867), ab Seite: 419. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
Balduin Franz von Meerfeld in Wikidata
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Meerfeld, Balduin Franz von|17|419|}}

Ein Balduin Franz von Meerfeld – ob mit der gräflichen Familie verwandt, ist nicht bekannt – lebte im vorigen Jahrhunderte als k. k. Hofrath in Wien, und hat sich sein Andenken durch seine letztwillige Verfügung erhalten, indem er mittelst Stiftbrief ddo. 3. Juni 1771 dem Jesuiten-Convicte in Wien nach dem Ableben seiner Gemalin die Summe von 26.250 fl. zur Erziehung der Jugend vermachte. Zu dieser Stiftung sind von guten Eltern ohne Mittel hinterlassene minderjährige Söhne berufen, welche so lange verpflegt und erhalten werden sollen, bis sie sich zu versorgen oder zu ernähren im Stande sind. Acht Stiftlinge erhielten jährlich 150 fl. Das Präsentationsrecht übt die niederösterr. Regierung aus. [Geusau (Anton Reichsritter v.), Geschichte der Stiftungen, Erziehungs- und Unterrichtsanstalten in Wien (Wien 1803, 8°.) S. 177.]