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BLKÖ:Lubomirski, Hieronymus

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Band: 16 (1867), ab Seite: 112. (Quelle)
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9. Hieronymus, ein Zeitgenoß und Vetter des Stanislaw Heraklius [s. d. S. 116, Nr. 18), eilte mit seinem eigenen Kriegsgefolge, noch bevor König Johann III. Sobieski mit seinen Schaaren zum Entsatze Wiens herangerückt war, nach Ungarn und kämpfte bei Preßburg gegen die Türken. Zur Zeit der Belagerung Wiens schloß er sich dem Heere des Herzogs von Lothringen an und nahm mit seinen Reitern Stellung auf dem linken Flügel. Im Jahre 1702 ernannte ihn König August II. nach Potocki’s Tode zum Kron-Großfeldherrn. In der unglücklichen Schlacht bei Klisz gegen Karl XII. von Schweden führte er zugleich mit Sieniawski den Oberbefehl über das Heer. Hieronymus starb im Jahre 1706. [Dykcyonarz biograficzny powszechny, d. i. Allgemeines biographisches Lexikon (Warschau 1851, Glücksberg, gr. 8°.) Bd. XII, S. 35]. –