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BLKÖ:Lobkowitz-Hassenstein, Christoph

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Band: 15 (1866), ab Seite: 319. (Quelle)
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11. Christoph L.-Hassenstein (gest. um 1564), der ältere Sohn von Nikolaus (IV.) L.-Hassenstein auf Audlic aus dessen Ehe mit Brigida von Gera; er war zuletzt k. Hauptmann des Fürstenthums Groß-Glogau in Nieder-Schlesien. In dem Dedicationsschreiben, mit welchem ihm Laurenz Špan von Španov des Hieronymus Balbus Lehrgedicht auf Böhmen zueignet, nennt er ihn einen Ritter des goldenen Vließes. mit welchem Orden er von Kaiser Karl V. für geleistete Kriegsdienste begnadet worden. Er war aber nicht bloß ein tapferer Kriegsheld, sondern auch ein Freund der Wissenschaften, und Thomas Mitis eignete neben Johann Popel-Lobkowitz auf Zbirow und Ladislaus Popel-L. auf Chlumetz auch ihm die prosaischen Schriften seines Großoheims Bohuslaw [s. d. S. 314, Nr. 7] zu.