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BLKÖ:Liechtenstein, Christoph (gest. 1506)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Band: 15 (1866), ab Seite: 121. (Quelle)
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9. Christoph (gest. 1506), ein Sohn Georg’s von L. aus dessen Ehe mit Hedwig von Pottendorf, der Witwe seines Vetters Johann von Liechtenstein. Christoph ist ein Bruder jenes wüsten Johann, des Gemals der durch ihre unglückliche Ehe so berühmt gewordene Bertha von Rosenberg [s. d. S. 119, Nr. 6], deren Andenken als „weiße Frau“ in der Volkssage bis auf die Gegenwart fortlebt. Christoph war ein Günstling des ungarischen Königs Mathias und von ihm zum österreichischen Landmarschall, ernannt worden, welche Stelle auch Christoph von 1471 bis 1498 bekleidete, denn er war nach Mathias’ 1490 erfolgtem Tode auch von Kaiser Friedrich darin bestätigt und sind auch alle von ihm erlassenen Anordnungen gebilligt worden. Mit seiner Gemalin Amalia von Starhemberg stiftete Christoph eine Nebenlinie, welche aber bereits in der vierten Generation [siehe die Tabelle] erlosch. –