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BLKÖ:Ladurner, Anton

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Ladurner, Sebastian
Band: 13 (1865), ab Seite: 475. (Quelle)
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Noch sind zwei Personen des Namens Ladurner erwähnenswerth, und zwar:

1. Anton L. (geb. zu Marling in Tirol im Jahre 1794, gest. ebenda 22. November 1864), ein um seine Gemeinde vielverdienter Tiroler. Er war mehrere Jahre Bürgermeister zu Marling und wurde in seinem Todesjahre von der Gemeinde wieder zu diesem Amte und, als der Tiroler Landtag einberufen wurde, zu dem noch wichtigeren eines Landtags-Abgeordneten gewählt. Ein besonderes Verdienst L.’s bilden die Sicherungsbauten an der Etsch im Marlinger Gebiete, welche vorzüglich sein Werk sind. Die Gemeinde gewann dadurch schöne Auen, ausgedehnte Weideplätze und waren ihre Felder nunmehr vor Ueberschwemmung gesichert. In dem ihm gewidmeten Nachrufe heißt es von ihm: „Rastlose Thätigkeit. richtiger Blick in alle Verhältnisse und Begeisterung für alles Gute waren ihm stets eigen“. Im Landtage zählte L. zur Partei der „Tiroler Stimmen“, deren Führer Greuter und Haßlwanter sind. [Tiroler Stimmen 1864, Nr. 268 u. 271: Berichte aus Innsbruck und aus Meran.] –