Zum Inhalt springen

BLKÖ:Kuenburg, Johann Friedrich Graf von

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Kuenburg, Georg von
Band: 13 (1865), ab Seite: 321. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
Johann Friedrich von Kuenburg in Wikidata
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Kuenburg, Johann Friedrich Graf von|13|321|}}

6. Johann Friedrich Graf von K., von [322] der durch Maximilian, dem Bruder des Stifters der heute noch blühenden Ungersbacher Linie, Johann Franz, gestifteten, bereits erloschenen Nebenlinie. Ein Sohn des steiermärkischen Landrathes Freih. Johann Christoph K. aus dessen zweiter Ehe mit Magdalena Freiin von Prankh; Joh. Friedrich widmete sich dem Dienste der Waffen und war Oberst zu Pferd. Als Wien im Jahre 1683 von den Türken belagert wurde, eilte er mit einer Truppe von etwa 9000 in Steiermark, Kärnthen, Salzburg aus eigenen Mitteln angeworbenen und bewaffneten Leuten zum Entsatze Wiens herbei. Als sein Neffe, der Erzbischof von Salzburg, Maximilian Gandolph, im Jahre 1668 den Grafenstand erhielt, wurde diese Würde auch auf ihn und einige von seinen Vettern ausgedehnt. Aus seiner Ehe mit Maria Anna Moll von Fuchsthal hatte er keine Nachkommenschaft. –