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BLKÖ:Kaim von Kaimthal, Ignaz

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 10 (1863), ab Seite: 355. (Quelle)
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Ein Ignaz Kaim von Kaimthal (geb. zu Steyer in Oberösterreich im J. 1779) trat am 6. August 1796 im Infanterie-Regimente Stein Nr. 50 in die kaiserliche Armee, wurde am 1. Juli 1799 Fähnrich im Infanterie-Regimente Bentheim Nr. 9, und stufenweise vorrückend, am 24. October 1813 Hauptmann im Regimente. Er hat die Feldzüge 1796, 1797, 1799, 1800, 18053, 1813 und 1814 mitgemacht und oft Proben seines Muthes und seiner Tapferkeit gegeben; insbesondere aber sich im Treffen bei Biberach (9. Mai 1800) ausgezeichnet, in welchem er mit einer Abtheilung Freiwilligen die zwei Fahnen des Leibbataillons aus der Gefahr, in Feindeshände zu gerathen, gerettet hat. Nach 31 zurückgelegten Dienstjahren wurde er in Anbetracht seiner im Feld- und Friedensdienste erworbenen Verdienste im Jahre 1828 in den Adelstand mit dem Prädicate von Kaimthal erhoben. [Adelstands-Diplom vom 23. October 1828. – Wappen. Blau und roth in die Länge getheilter Schild mit roth und blau in die Länge getheiltem Schildeshaupt. Im letzteren im rechten rothen Felde ein geharnischter Arm mit bloßem Schwerte in der Hand; im linken blauen Felde ein eiserner Harnisch. Der rechts blau und links roth in die Länge getheilte Schild ist mit einem silbernen Sparren belegt; rechts im blauen Felde sind drei zusammengebundene goldene Aehren; links im rothen Felde zwei aufgewundene weiße Fahnen (Erinnerung an seine Waffenthat bei Biberach), zwischen dem Sparren mitten auf der Theilungslinie beider Felder schwebt ein goldener Stern. Auf dem Schilde ruht ein rechtsgekehrter gekrönter Turnierhelm, aus dessen Krone drei wallende Straußenfedern, eine silberne zwischen einer rechten rothen und linken blauen, hervorwachsen. Die Helmdecken sind rechts roth, links blau, auf beiden Seiten mit Silber unterlegt.]