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BLKÖ:Jovanović, Zacharias

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Jovanović, Vasil
Band: 10 (1863), ab Seite: 284. (Quelle)
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10. Zacharias (geb. zu Mosorin im Czajkistenbezirke um das Jahr 1810, gest. zu Wien im November 1850), gemeiniglich unter dem Namen Cica bekannt, einer der berühmtesten Serbenführer, der früher in kaiserlichen Diensten gestanden, dieselben aber, als sich im Jahre 1848 die Serben gegen die Ungarn erhoben, verließ und zu den Seinigen eilte. Dort leitete er die Nationalbewaffnung, besetzte die sogenannten römischen Wälle und schaffte Geschütz herbei. Als in den Pfingsttagen 1848 Hrabowsky Karlowitz stürmte und der ungarische General Zahn gegen Cica heranrückte, der bei Jarek [285] im verschanzten Lager den Gegner erwartete, warf sich Cica auf das ungarische Corps und schlug es zurück. Ohne eine andere Waffe, nur zwei Pistolen im Gürtel, im Civilgewande und einem Fez auf dem Kopfe, stand J. an der Spitze der Seinigen. Der Krieg hatte ihm keine Rosen gebracht, er hatte sein ganzes Vermögen verloren; lebte dann in Dürftigkeit einige Zeit in Titl, später in Wien, wo er im Spitale in Noth und Armuth sein junges Dasein endete.