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BLKÖ:Jauz, K.

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Javornik, Placidus
Band: 10 (1863), ab Seite: 113. (Quelle)
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Jauz, K. (Kupferstecher). Von diesem Künstler, der zu Anfang dieses Jahrhunderts lebte, ist nichts Näheres bekannt, als daß er einen Johanneskopf in Schwarzkunst nach Carlo Dolce stach. – Megerle von Mühlfeld in seinen „Memorabilien des österreichischen Kaiserstaates“ (Wien 1825, kl. 8°.) gedenkt (S. 35) eines Joseph Jauz, der in den Jahren 1792–1795 ein Accessit, zwei zweite und zwei erste Prämien für Zeichnungen mit zweierlei Kreiden erhielt. – Endlich führt de Luca in seinem „Gelehrten Oesterreich“ (Wien 1778), u. z. im 2. Stücke des 1. Bandes (S. 370) einen trefflichen Schauspieler Dominik Jauz (geb. zu Prag in Böhmen 1737) auf, der im September 1772 zuerst auf [114] dem Wienertheater (sic) debutirte, 1778 aber schon Mitglied des jetzigen Burgtheaters war.

Nagler (G. K. Dr.), Neues allgemeines Künstler-Lexikon (München, G. A. Fleischmann, 8°.) Bd. VI, S. 425.