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BLKÖ:Humburg, Johann Nepomuk Ritter von

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 9 (1863), ab Seite: 418. (Quelle)
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Humburg, Johann Nepomuk Ritter von (Arzt, geb. zu Straßburg am 30. Juli 1731, gest. zu Wien am 21. November 1795). Trat nach beendetem medicinischen Studium in die Praxis, ward [419] Oberwundarzt zu Wien, später kais. Rath und Leibarzt. Seine medizinischen Schriften sind: „Observationes de hydroceles cura radicali“ (Wien 1761, 8°.); – „Dissertatio ergo haemorrhoidi recenter tumidae sectio non hirudo“(ebd. 1765) – und „Entwurf zur Auferziehung der Waislein und Findlings“ (ebd. 1785, 8°.). H. wurde am 6. November 1776 als niederösterreichischer Landmann unter die neuen Ritterstands-Geschlechter aufgenommen, starb aber ohne Descendenz.

(De Luca) Das gelehrte Oesterreich. Ein Versuch (Wien 1776, Ghelen’sche Schriften, 8°.) I. Bandes 1. Stück. S. 206 [erscheint da als Houmburg und ist nach diesem am 20. Juli 1731 geboren]. – Meusel (Joh. Georg), Das gelehrte Teutschland (Lemgo 1783, Meyer, 8°.) 4. Ausg. Bd. II, S. 197; – Desselben. 1. Nachtrag, S. 302. – Wappen. Weißer Schild, mitten mit einem breiten rothen Balken belegt, in dessen Mitte ein weißes Osterlamm erscheint, das ein über die Schulter gelehntes weißes und mit rothem Kreuze belegtes Fähnlein trägt. Den Schild bedeckt ein gekrönter Helm, aus dessen Krone erhebt sich ein doppelter Federbusch von rothen und weißen Straußenfedern. Schildhalter. In beiden Seiten ein aufsteigender weißer Windhund mit rothem von Gold eingefaßten Halsbande. Die Helmdecken sind roth und silbern.