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BLKÖ:Hubeny, Joseph

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Hügel, Gottlieb
Band: 14 (1865), ab Seite: 485. (Quelle)
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Hubeny, Joseph (Forstmann, geb. im Jahre 1800, gest. zu Temesvár im Banate in den letzten Tagen des August 1863). H., der sich im Forst- und Bergwesen ausgebildet, trat in diesem Zweige in den Staatsdienst und bekleidete zuletzt die Stelle eines k. k. Banater Bergdirections-Assessors und Oberwaldmeisters. H., theoretisch tüchtig gebildet und durch eine jahrelange Praxis mit den Verhältnissen vornehmlich der ungarischen Forst- und Waldwirthschaft genau bekannt, einerseits ebenso auf Auffindung der Ursachen der vorhandenen Uebelstände, wie andererseits auf Mittel zu ihrer Abhilfe bedacht, bereicherte die national-ökonomische Literatur nach dieser Richtung mit mehreren schätzenswerthen Arbeiten, die theils selbstständig, theils in verschiedenen Fachschriften gedruckt erschienen sind. Davon sind anzuführen: „Die Waldanlagen von Mezohegyes in Ungarn“, – „Anleitung zur Bildung und Cultur des Flugsandes in [486] Ungarn“, – „Die Ursachen des schlechten Zustandes vieler ungarischer Forste“, – „Eine Forstdienst-Instruction“, – „Entwurf einer Waldpolizei und Waldstrafordnung für Ungarn“, – „Praktische Anleitung zur Commassation der Grundstücke in Ungarn, Croatien, Slavonien“ (Wien 1858, 4°.); – „Die Feldpolizei für die österreichischen Kronländer“ (Prag 1860, Bellmann, gr. 8°.) u. m. a. H. war Mitglied der Wiener Landwirthschafts-Gesellschaft und für seine Verdienste um das Forst- und Waldwirthschaftswesen in Oesterreich mit dem Ritterkreuze des Franz Joseph-Ordens ausgezeichnet worden. Seit einiger Zeit im Ruhestande lebend, starb er im Alter von 63 Jahren.

Ungarische Nachrichten (Pesther polit. Blatt) 1863, Nr. 201 [wird daselbst unrichtig Hubny statt Hubeny genannt].