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BLKÖ:Horváth von Nagy Varad, Karl

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 9 (1863), ab Seite: 333. (Quelle)
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6. Karl H. von Nagy Varad (geb. zu Telck in Siebenbürgen 1829, gest. zu Maros-Vásárhely 10. März 1854), Gutsbesitzer, welcher sich mit Johann Török, Professor der Theologie am reformirten Collogium zu Maros-Vásárhely, und mit Michael Galfi, vormaligem Stuhlrichter, an einer von dem flüchtigen Kossuth geleiteten Verschwörung zum Umsturze der kaiserlichen Regierung in Siebenbürgen verbündet und alle Anstalten getroffen hat, um deren Ausbruch vorzubereiten und ihr Gelingen zu fördern. An der Ausführung dieses Vorhabens wurde H. mit seinen beiden Genossen durch Verhaftung gehindert, dann vor das Kriegsgericht gestellt, zum Tode durch den Strang verurtheilt und dieses Urtheil am 10. März 1854 an ihm und seinen beiden Mitverschworenen vollzogen. [Friedenszeitung 1854, Nr. 68: „Kundmachung. Maros-Vásárhely“.] –