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BLKÖ:Herberstein, Johann Seyfried

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Band: 8 (1862), ab Seite: 339. (Quelle)
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49. Johann Seyfried (Staatsmann, geb. 1706, gest. zu Gratz 1771). Von der Pusterwald’schen Linie, eine Nebenlinie der jüngern Hauptlinie. Ein Sohn des General-Feldwachtmeisters und Commandanten der Festung Kopreinitz, Grafen Ferdinand Hannibal (gest. 1718). Graf Johann Seyfried war Präsident der Commerzial-Intendanz zu Triest, 1762–1765 Hofkammerpräsident zu Wien und ist um Emporbringung des Seehafens von Triest hochverdient. Anfänglich, 1725, Maltheserritter, legte er 1729 den Orden ab und vermälte sich mit Marie Josephine Gräfin Herberstein, Tochter des Grafen Johann Maximilian, eines Sproßen des ersten noch heut’ blühenden Astes der ältern Hauptlinie. Als aber Graf Johann Seyfried seine Gattin frühzeitig verlor, trat er wieder in den Maltheserorden zurück. –