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BLKÖ:Halauska, Ludwig

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Hald, Franz
Band: 7 (1861), ab Seite: 230. (Quelle)
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Halauska, Ludwig (Landschaftsmaler, geb. in Wien 1829). Erhielt seine künstlerische Ausbildung in Wien. In die akademische Ausstellung des Jahres 1850 brachte er sein erstes Bild, „Das Flussufer bei Waidhofen an der Ybbs“ (50 fl.), und von der Zeit an begegnet man seinen Landschaftbildern ziemlich regelmäßig auf den Ausstellungen des österreichischen Kunstvereines. Es sind meistens Aufnahmen nach der Natur, die der Künstler auf seinen Kunstausflügen nach Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Bayern bewerkstelligt. Von seinen [231] Arbeiten waren zu sehen in den Ausstellungen des neuen österreichischen Kunstvereines im Jahre 1852: „Waldbächlein“ (Nov., 120 fl.); – „Morgenlandschaft. Gegend an der Ybbs“ (April, 80 fl.); – „Häusergruppe aus Waidhofen an der Ybbs“ (April, 80 fl.); – 1853: „Herbstlandschaft“ (Febr., 90 fl.); – „Ein Hof zu Weyer in Oberösterreich“ (März, 100 fl.); – „Häusergruppe an einem Flusse“ (März, 70 fl.); – „Gebirgslandschaft aus Niederösterreich“ (Mai, 120 fl.); – „Fischerhütten am Traunsee“ (Nov., 130 fl.); – 1854: „Am Traunsee“ (Febr., 180 fl.); – „Flussufer bei Waidhofen an der Ybbs“ (Eigenth. des Grafen Paula de Zichy); – „Gebirgslandschaft. Sonnenblick nach einem Gewitterregen“ (April, 130 fl.); – „Der obere Langbathsee“ (Mai, 150 fl.); – 1855: „Der Landungsplatz in Ebensee“ (Febr., 70 fl.); – „Der Grünsee auf dem Schafberge“ (März, 250 fl.), vom Kunstvereine zur Verlosung für 1855 angekauft; – „Aussicht auf den Attersee“ (April, 100 fl.); – „Fernsicht von Golling gegen Salzburg“ (Mai, 100 fl.); – „Landschaft mit einer Mühle“ (Mai, 150 fl.); – 1856: „Aus dem Zillerthale“ (Jänner, 300 fl.), vom Kunstvereine für die Verlosung angekauft; – „Der obere Krimler Wasserfall“ (März, 180 fl.); -„Partie bei Meierhofen im Zillerthale“ (April, 120 fl.), vom Kunstvereine für die Verlosung 1856 angekauft; – „Aussicht über das Sillthal gegen den Solstein und die Martinswand bei Innsbruck“ (Juni, 200 fl.); – „Die Capelle bei Wald in Oberpinzgau“ (Juli, 60 fl.); – 1857: „Ein Dorf im Gebirge. Motiv aus dem Oberinnthale“ (Febr., 400 fl.), vom Kunstvereine für die Verlosung angekauft; – „Motiv aus der Umgebung der Burg Klamm in Tirol“ (März, 230 fl.); – „Aus dem Unterinnthale in Tirol“ (Mai, 150 fl.); – „Mühle in einer Waldschlucht“ (Mai, 130 fl.); – 1858: „ Fernsicht in die Ebene Oberbayerns vom Jochberge am Kochelsee“ (Jänner, 350 fl.); – „Am Walchensee in Bayern“ (Febr., 160 fl.), für die Verlosung vom Kunstvereine angekauft; – „Landschaft aus Oberbayern“ (April, 200 fl.); – „Baumlandschaft“ (Juni, 80 fl.); – 1859: „Landschaft aus Bayern“ (Febr., 400 fl.); – „Weiler im bayerischen Gebirge“ (December, 230 fl.); – „Landschaft aus Tirol“ (Dec., 230 fl.); – 1860: „Abenddämmerung. Motiv vom Wettersteine in Bayern“ (April, 300 fl.). – In der Ausstellung der Akademie der bildenden Künste in Wien im Jahre 1858: „Aus dem Hochthale Stillup in Tirol“ (300 fl.), und in der deutschen allgemeinen und historischen Kunstausstellung in München im Jahre 1858: „Gletscherbach. Motiv aus Tirol“. Halauska’s Bilder sind saftig in Farbe, treu in Beleuchtung und glücklich in Wahl der Standpuncte. Seine steigende Beliebtheit ist sowohl aus dem Fleiße, mit dem er ausstellt, wie aus den wachsenden Preisen seiner Bilder zu entnehmen.

Kataloge der Ausstellungen des (neuen) österreichischen Kunstvereines vom Jahre 1852–1860 [bereits oben sind die Jahre und in den Klammern die Monate angegeben, in welchen die Bilder ausgestellt gewesen].