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BLKÖ:Greiner, Ignaz

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Greiner, Moriz
Band: 5 (1859), ab Seite: 327. (Quelle)
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Greiner, Ignaz (Priester der Gesellschaft Jesu, geb. zu Linz 8. Dec. 1698, gest. zu Graz 7. Aug. 1755). Trat im Alter von 18 Jahren in den Orden der Gesellschaft Jesu, legte 1720 das Gelübde ab und lehrte dann die Rhetorik in Wien, war Kanzelredner zu Preßburg, Passau, Steyer und Krems, Präses im Profeßhaus zu Neusohl und hielt sich zuletzt im Collegiathause in Graz auf, wo er im Alter von 57 Jahren starb. Er gab folgende Schriften heraus: „Bibliothecae veterum deperditae in Caesarea Viennensi instauratae“, 2 Thle. (Wien 1729, 8°.); im ersten Theile behandelt er die alten Bibliotheken, die Alexandrinische, die Attilische, Atheniensische u. s. w., im zweiten beschreibt er die Wiener Hofbibliothek; – „Laudatio funebris Benedicti XIII Pont. Opt. Max.“ (Wien 1730, Voigt, 8°.).

Stoeger (Joh. Nep.), Scriptores Provinciae Austriacae Societatis Jesu ... (Wien und Regensburg 1856, Mechitaristen und Manz, Lex. 8°.) S. 106.