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BLKÖ:Głogowski, Georg

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 5 (1859), ab Seite: 219. (Quelle)
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Głogowski, Georg (Maler, geb. in Lemberg 1777, gest. ebenda im Sept. 1838). Besuchte die Schulen seiner Vaterstadt und nahm Unterricht in der Kunst bei dem Lemberger Maler Bielawski. Zugleich trieb er das Studium der Geometrie und Architektur. Im Jahre 1803 wurde er von dem Krakauer Gubernium als Geometer u. Baumeister angestellt und kam später nach Lemberg als Adjunct bei der kais. Baudirection, welche Stelle er bis an seinen Tod bekleidete. Im obgen. J. wurde er mit der Wiederherstellung der Basteien und Thore Krakau’s beauftragt und löste diese Aufgabe ganz im Geiste der mittelalterlichen Structur dieser Bauwerke. Zugleich nahm er auch die Ansichten [220] derselben auf, bereiste das ganze Land, zeichnete die Schlösser, Ortschaften und denkwürdigen Gegenden, die verschiedenen Trachten der Landleute u. dergl. m. Diese Folge von hundert und mehr auf das Sorgfältigste in Wasserfarben ausgeführten Kunstblättern kam nach seinem Tode in den Besitz des emsigen Sammlers und Kunstkenners Gwalbert Ritter von Pawlikowski. G. war auch ein geschickter Miniaturmaler, und nach seinen Entwürfen sind eine Reihe von Jahren hindurch die Katafalke, Triumphpforten u.. a. m. bei öffentlichen Festen und Trauerfeierlichkeiten ausgeführt worden. Von seinen oben angeführten Krakauer Ansichten sind 4 von K. W. Kieseliński in den J. 1841 und 42 gestochen worden.