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BLKÖ:Fioroni, Johann Andreas

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 4 (1858), ab Seite: 232. (Quelle)
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Fioroni, Johann Andreas (Musiker, geb. zu Pavia um das J. 1704[WS 1], gest. zu Mailand 1779). Studirte unter Leonardo Leo in Neapel 15 Jahre die Musik, wurde um 1750 Capellmeister am Dom zu Bergamo und 1770 dasselbe am Dom zu Mailand, welche Stelle er bis an seinen Tod bekleidete. F. besaß den Ruf eines ausgezeichneten Kirchen-Componisten im alten Style. Der größte Theil seiner Arbeiten noch in Handschrift – befindet sich im Domarchive zu Mailand aufbewahrt, darunter achtstimmige Messen, Vespern; sein Offertorium: „Christus factus est pro nobis obediens usque ad mortem“, wurde im 88. Hefte der Cäcilia aus der Sammlung des berühmten Capellmeisters von Bergamo Simon Mayr abgedruckt.

Ersch (J. S.) u. Gruber (J. G.), Allgem. Encyklopädie der Wissenschaften und Künste (Leipzig 1822, Gleditsch, 4°.) I. Sect. 44. Thl. S. 296. – Gerber (Ernst Ludwig), Histor.-biogr. Lexikon der Tonkünstler (Leipzig 1790, gr. 8°.) I. Bd. Sp. 414.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Nach Anderen 1716