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BLKÖ:Cimarosto, Sante Antonio

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Cimarosa, Dominik
Band: 2 (1857), ab Seite: 374. (Quelle)
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Cimarosto, Sante Antonio (Theolog, geb. zu Venedig 22. Sept. 1777, gest. 1. Nov. 1847). Trat 15 Jahre alt in den Orden der Minoriten zu Bassano, und nahm in demselben den Klosternamen P. Sigismondo di Venezia an. Als zur Zeit Napoleons die Orden aufgehoben wurden, trat er zur Säcular-Geistlichkeit[WS 1] über, bald aber wieder in seinen Orden zurück, als demselben das Kloster S. Michael di Murano eingeräumt wurde. Als Prediger stand Cimarosto in ausgezeichnetem Rufe, doch nervöse Anfälle nöthigten ihn diesem Berufe zu entsagen; er wurde nunmehr erster Lector der Theologie in seinem Orden, dann Definitor und zuletzt Provinzial. Als Schriftsteller entwickelte er eine großartige Thätigkeit, und er gab unter andern den „Catechismo universale“ in 100 Bänden (Curti, 8°.) heraus, ferner „Bibliografia universale“ (Venedig 1842, Merlo); – „Biografia Serafica“, 2 Bde. (Venedig 1846, gr. 8°.); – „Dizionarietto di alcune voci di comun uso che traggono origine dalla greca lingua“ (ebenda); – „Memoria sui Cimiteri e specialmente su quello di Venezia“ (ebenda). Mehrere Arbeiten hat er auch in Handschrift hinterlassen.

Dandolo (Girol.), La caduta della repubblica di Venezia ed i suoi ultimi cinquant’ anni. Studii storici (Venedig 1855, Naratovich) Appendice S. 315.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Secular-Geistlichkeit.