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BLKÖ:Brand, Friedrich August

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Band: 2 (1857), ab Seite: 111. (Quelle)
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Brand, Friedrich August (Landschaftsmaler und Kupferätzer, geb. zu Wien 1735, gest. ebenda 1806). Sohn des Hilfgott, bildete sich unter seinem Vater im Landschaftsfache, unter Troger und Gran in der Historienmalerei aus. Später verlegte er sich ausschließlich aufs Kupferstechen, in welcher Kunst ihn Schmutzer unterrichtete, wurde kaiserlicher Hofzeichenmeister, und zweiter Professor der Landschaftsmalerei. Unter seinen Kupferstichen zeichnen sich aus: „Gegend von Nussdorf“, gr. Fol. [irrig im Nagler bezeichnet als „Gegend in Niesdorf“], nach einer Zeichnung von General Kettler; – „Aussicht im Garten von Schönbrunn“, gr. qu. Fol., ein Bild mit reicher Staffage; – „Das Frühstück“ nach Torenvliet, Fol.; – „Das Wunder mit den Reisern“ nach Brand dem Aeltern, qu. Fol.; – „Der von Räubern angefallene Postwagen“, kl. qu. Fol.; – „Das Stadtthor zu Krems“, kl. qu. Fol. – Die Zahl seiner Blätter ist groß, und Füßli in der unten angegebenen Quelle nennt ihn unter jenen Künstlern, die sowohl in Rücksicht ihres feinen Geschmackes in der Wahl der Vorstellungen als ihrer geistvollen, angenehmen und charakteristischen Ausführung wegen mit Nutzen studirt werden können. B. bezeichnete seine Bilder mit den Initialen F. B. und F. B. P.

Nagler (G. K. Dr.), Neues allgem. Künstler-Lexikon (München 1835 u. f., 8°.) II. Bd. S. 106. [112] – (De Luca) Das gelehrte Deutschland (Wien 1776, 8°.) I. Bdes. 2. Stück. S. 295. – Neue Bibliothek der schönen Wissenschaften 20. Thl. S. 297. – Füßli, Annalen I. Bd. S. 56.