Zum Inhalt springen

BLKÖ:Šleczkowski, Andreas

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Šlechta, Anton
Band: 35 (1877), ab Seite: 139. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
in der Wikipedia
Andreas Šleczkowski in Wikidata
GND-Eintrag: [1], SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Šleczkowski, Andreas|35|139|}}

Šleczkowski, Andreas (gelehrter Theolog, geb. in Galizien, Geburtsjahr unbekannt, gest. zu Krakau im Jahre 1786). Widmete sich der theologischen Laufbahn und war Professor der Homiletik an der Krakauer Hochschule, an welcher er auch das Magisterium der Philosophie erlangt hatte, dann wurde er Kanonikus an der Collegiatkirche zu [140] St. Anna in Krakau und Scholasticus von Kurzelow. Als Schriftsteller thätig, hat er folgende Werke herausgegeben: „Vende pallium, eme librum, proverbium antiquum academicum“ (Krakau 1775, 4°.); in diesem Werke behandelt S. ein für seine Zeit ebenso wichtiges und interessantes, als für den Autor bezeichnendes Thema, nämlich das von der Nothwendigkeit und den Vortheilen des Ankaufes von Büchern, wobei er zugleich jene Polen aufzählt, welche ihr Vermögen zur Anschaffung derselben verwendet haben; – „De morte Dei hominis Orationes quinque“ (ebd. 1775, 8°.); – „Agere et pati sapientis institum“ (ebd. 1770, 4°.); – „De Stanislao Episcopo orationes sex“ (ebd. 1773, 8°.); – „Chwała Bogu w czci świętych jego“, d. i. Gottes Lob in der Verehrung der Heiligen (ebd. 1770, 8°.). S. war der letzte der sogenannten Tylicianischen Kirchenredner. –