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Allgemeine Wehrkraft als Aufgabe der Volkserziehung

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Textdaten
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Autor: Moritz Schreber
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Titel: Allgemeine Wehrkraft als Aufgabe der Volkserziehung
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 18, S. 278–280
Herausgeber: Ferdinand Stolle
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1861
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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[278]

Allgemeine Wehrkraft als Aufgabe der Volkserziehung

Eine Ansprache an deutsche Stammgenossen.
Von Dr. Schreber in Leipzig.

Allgemeine Wehrkraft durch militärische Erziehung der Jugend ist eine Zeitfrage des nationalen Lebens. Daß vor allem der lebensfrische Geist der deutschen Nation dazu drängt, ist in der natürlichen Lage der Dinge begründet, ist zum zweiten Male in diesem Jahrhundert angeregt durch den Wellenschlag der Tagesgeschichte, ist begründet in den geographischen und politischen Verhältnissen der deutschen Nation, welche das Herz der europäischen Völkerfamilie bildet. Dieser Drang ist also ein durch und durch natürlicher und hocherfreulicher.

Welcher Staat sollte überhaupt nicht wünschen, daß in ihm fort und fort ein kräftiges, mannhaftes Geschlecht heranwachse? Körperliche und geistige Vollkraft ist ja die Grundbedingung für das Gedeihen aller Lebensverhältnisse und insbesondere auch für die Wehrkraft, für die Festigkeit, Sicherheit und Selbständigkeit, für die geschichtliche Fortentwicklung einer Nation.

Die directe militärische Einschulung der Jugend von einer gewissen Altersstufe an ist zwar für diesen Zweck überaus wichtig und unentbehrlich. Aber, Stammgenossen, dadurch allein wird noch keine volle, probebeständige Wehrkraft erzielt. Wie sehr auch [279] und wie direct auch das Ziel dadurch angestrebt werden mag, – was würde z. B. ein solcher Weg nützen:

wenn in der zu militärischen Leistungen einseitig tränirten Jugend im Uebrigen die Schwächen der menschlichen Natur statt der Kraftanlagen gehegt und genährt würden;
wenn die Jugend daheim unter den Einflüssen der Schwächlichkeit, Weichlichkeit, Verwöhnung, Furchtsamkeit, Schlaffheit, Charakterlosigkeit und unter einer Menge natur- und gesundheitswidriger Lebenssitten, die die physische und moralische Vollkraft unmöglich machen, fort und fort aufwüchse;
wenn sie im Uebrigen auch von der Schule aus z. B. durch eine naturgesetzwidrige Verfrühung des Unterrichtsanfangs, d. h. durch Beginn des Schulunterrichts vor dem erreichten Alter der Schulreife (dem Ende des siebenten Jahres) entnervt würde;
wenn sie sodann durch Luftmangel, augenschwächende Lichtverhältnisse, verderbliche Körperhaltungen, durch Unterrichtssysteme und Unterrichtsmethoden, welche den Gesetzen der körperlichen und geistigen Natur zuwiderlaufen und darum ihr Endziel verfehlen, durch Ueberschüttung mit leerem Gedächtnißkram auf Kosten der selbsteigenen Denk- und Charakterkraft, etwa auch durch jesuitisch und mittelalterlich finstere, in Wahrheit antichristliche, das gottwärts führende Geistesleben vernichtende Religionsbegriffe, durch eine Religion, die den Buchstaben (die äußere starre Hülle) betont, statt den Geist, den inneren, lebensvollen und immer höher entwickelteren Kern zu betonen, die mit den dem menschlichen Geiste anerschaffenen Denkgesetzen im Widerspruche steht, die göttliche Ziele hinstellt, aber in Wirklichkeit in niederen menschlichen Zielen sich verliert, die überall spaltet, wo sie vereinigen sollte, die Licht, Leben, Liebe, ewige Wahrheit nicht verbreitet, sondern vernichtet,[1] – wenn die Jugend auch dadurch körperlich und geistig abgestumpft, verfinstert, geknickt und gelähmt würde;
wenn ferner durch gänzliche Vernachlässigung der jugendlichen Spiele von Seiten der Schulerziehung, jener wichtigen Erziehungsmittel, welche jugendliche Heiterkeit, Frische, Takt, Muth und Lebensgewandtheit entwickeln, durch Vernachlässigung der positiven und planmäßigen Sinneschärfung, des fundamentalsten natürlichen Bildungmittels, wenn endlich durch Gesundheitswidrigkeiten noch so mancher anderer Art die Kraftkeime der menschlichen Natur gleich in ihrer Entwickelung gedrückt, geschwächt oder vernichtet würden –

was würden da alle diese Anstrengungen nützen, welche auf Entwickelung einer kräftigen Jugend, auf Vorbereitung und Ausbildung zu militärischen Leistungen verwendet würden? Sie würden erstaunlich wenig von dem nützen, was sie im entgegengesetzten Falle nützen könnten.

Die systematischen Turnübungen z. B., auf denen die gründliche militärische Ausbildung fußen muß, sind unbestreitbar das souverainste Mittel allseitiger Aus- und Durchbildung des Körpers, wie sie selbst die unbeschränkteste, aber planlose Naturgymnastik niemals erzielen kann, und sind somit auch, weil ja der Geist im Körper wurzelt, die natürliche Grundlage und Vorbedingung der höheren geistigen Ausbildung, sind ein wahrhaft natürliches Postulat des höheren Culturlebens überhaupt, denn auch der Körper des Culturmenschen kann und soll ein vollkommnerer sein, als der des Naturmenschen. Aber – wenn wir unsere Jugend zu den Turnübungen antreiben und daneben obengenannte Einflüsse fortbestehen lassen, wie sie die häusliche und die Schul-Erziehung unter unserer städtischen und auch ländlichen Bevölkerung in Menge mit sich führt, solche Einflüsse, die sie blutarm, siech, weichlich, muthlos, sinnenstumpf, verkrümmt, blasirt, nervös überreizt u. s. w. machen und machen müssen, – dann können auch jene trefflichen Mittel, die Turnübungen, ihre heilsamen Wirkungen nicht äußern, sondern müssen umgekehrt in vielen Fällen die organische Erschöpfung beschleunigen. Und was für Wehrmänner sollen wir daraus bekommen! Die bestmögliche turnerische und militärische Einschulung kann das nicht ausgleichen und nachholen, was die übrige Jugenderziehung verschuldet hat.

Also: die Hebung der Wehrkraft durch Hebung der ganzen Volkserziehung ist der einzig radicale und sichere Weg zur Erreichung des Zieles. Der Mensch ist stets ein Ganzes und kann nur als Ganzes richtig entwickelt und behandelt werden, gleichviel ob es körperlichen oder geistigen Zwecken gilt.

Daß aber mehr oder weniger allen Culturstaaten, so auch den deutschen, eine zeitgemäße Hebung der gesammten Volkserziehung, eine Versöhnung des Culturlebens mit den naturgesetzlichen Grundbedingungen der menschlichen Natur Noth thut – das wird Niemand bezweifeln, der, auch ohne Idealist zu sein, eine klare Anschauung von der menschlichen Natur besitzt, der einen Begriff hat von der Unbegrenztheit ihrer Kraftanlagen und Entwickelungsmöglichkeiten, vorausgesetzt nämlich, daß die naturgesetzlichen Bedingungen erfüllt werden, auf denen die Entwickelung beruht, und der nun mit diesem Bilde des möglichen Kraftgeschlechts, des auch bei höchster Culturentwickelung und allen damit verbundenen Gesundheitsklippen doch möglichen Kraftgeschlechts, das gegenwärtige Geschlecht in seiner großen Mehrheit vergleicht: in seiner großen Mehrheit, wo kraft- und saftloses Schnellleben und geisttödtende Einflüsse gemeinschaftlich die Entwickelung der menschlichen Natur herabdrücken und verdrehen. Der Grund, daß die Volkserziehung im Allgemeinen und in Folge davon das physische, sociale und staatliche Leben der Menschheit in so vielen wesentlichen Punkten krankt, daß zwischen Cultur und Natur eine Kluft, ein feindliches Verhältniß getreten ist, dieser Grund ist in letzter Instanz darin zu finden, daß man die Kenntniß der menschlichen Natur fast ausschließlich dem ärztlichen Stande überlassen hat, anstatt sie zum Allgemeingute zu machen, anstatt sie als den allgemeinsten Untergrund zu betrachten, von dem jede weitere menschliche Bildung ausgehen und mit dem sie sich im Einklange erhalten muß, daß also auch das erziehende Publicum (das Eltern- und Lehrerpublicum) an dieser Kenntniß darbt. In der That, eine überblickliche Kenntniß der wesentlichsten Einrichtungen, der Grundgesetze und Grundkräfte, auf welchen das Leben des menschlichen Organismus (des Körpers und des Geistes) beruht, ist die solideste und in allen Schulen leicht zu gebende Grundlage eines klaren Welt- und Lebensverständnisses, einer richtigen Lebenspraxis, vor allem aber der Kindererziehung. Ein Mensch, der ohne diese Selbstkenntniß in’s Leben hineingeht, ist einem Steuermann vergleichbar, der in See geht, ohne den inneren Bau, die Einrichtungen und Kräfte seines Fahrzeugs zu kennen. Doppelt schlimm dann, wenn ein solcher Mensch nun noch ein anderes, junges, noch nicht fertiges Fahrzeug, dessen innere Beschaffenheit er noch weniger kennt, in’s Schlepptau nehmen und seefertig machen soll. Wäre die Kenntniß der menschlichen Natur und die Kenntniß dessen, was bei richtiger Benutzung und Entwicklung aller ihrer guten Kraftanlagen aus ihr gemacht werden kann, eine allgemeine, so würde auch die Erziehung aus ihrer allgemeinen Plan- und Gedankenlosigkeit, aus ihrem Schlendriansnebel heraustreten, sie würde zu einer naturgemäß begründeten, klar bewußten und den je einzelnen Verhältnissen anpaßlichen Kunst sich erheben.

Soll also unser Culturzustand gesunden, soll insbesondere die Volkserziehuug zu einer bewußten und zeitgemäßen erhoben werden, so wird es zunächst von dieser Grundlage aus geschehen müssen. Je höher sich das selbstbewußte Culturleben über das blinde Instinctleben erhebt, um so mehr muß in dem Lichte der Erkenntniß des Zusammenhanges der Dinge die Richtschnur für die weiteren Entwickelungsstufen gesucht werden. Der alte germanische Kern hat sich Gott sei Dank noch erhalten. Er braucht nur aus seinem Schlummerzustande geweckt, von den naturgesetzwidrigen Fesseln befreit und natur- und zeitgemäß entwickelt zu werden, um zu unübertreffbarer nationaler Vollkraft emporzuwachsen.

Welches werden nun die nächsten Bedingungen und Schritte zu diesem Ziele sein?

Erstens. Damit die Begriffe zeitgemäßer normaler häuslicher Erziehung in das Volksbewußtsein allmählich eindringen, würde es wohl keinen directeren Weg geben als den, daß kurze, gediegene und allgemein faßliche Erziehungsschriften von Seiten der Regierungen auf geeigneten Wegen zu unentgeltlicher Vertheilung in allen Gemeinden gebracht würden. Dazu ist den deutschen Regierungen kürzlich die Hand geboten worden. Wenn solche Schriften auch anfangs von Tausenden nicht gelesen würden, von anderen Tausenden würden sie doch gelesen und beherzigt, und die segensvollen Wirkungen würden allmählich eindringen in den Kern des Volks. [280] In theilweiser Beziehung ähnliche, aber immer noch ungenügende Schritte hat in England die „sanitary association“ auch bereits gethan.

Zweitens. Um die Schulerziehung auf eine des Zeitalters der Erkenntniß würdige Stufe zu bringen, muß die Pädagogik auf Universitäten und Seminarien zu einer eigenen und selbstständigen Wissenschaft, wie sie es vor allen anderen Wissenschaften verdient, und zwar auf exacter anthropologischer und besonders pädologischer Basis, erhoben werden. Unter pädologischer Basis ist eine solche zu verstehen, die in genauer Kenntniß der Eigenthümlichkeiten des kindlichen Organismus und des kindlichen Geisteslebens und in genauer Kenntniß der organischen Entwickelungsgesetze besteht. Würde so der Lehrerstand durch eine gediegenere, gründlichere anthropologische Vorbildung geistig gehoben, so würde er um so gerechtere Ansprüche haben, auch materiell, in seiner äußeren Lebensstellung gehoben zu werden. Durch eine gründlichere anthropologisch-pädagogische Ausbildung würde er auch befähigt werden, ein weiteres dringendes Desiderat unserer Zeit, eine innige geistige Verbindung zwischen Schule und Haus, zu vermitteln; denn er würde dann die Geltung als berathender Freund der Familien erhalten.

Drittens. Demnach würden zunächst die oberen und obersten Erziehungs- und Schulbehörden nicht, wie jetzt noch meistens, blos aus Juristen, Theologen und Pädagogen im alten Sinne, sondern vorzüglich aus solchen Männern zusammenzusetzen sein, die mit staatskundiger Befähigung in ihrer Mehrzahl eine gründliche pädagogische Bildung im obigen Sinne verbinden, damit von da aus diese Männer, den gegebenen Verhältnissen gemäß, die je nächstnöthigen weiteren Schritte in der Bahn nach dem Ziele ermitteln und verfolgen.

Die Mittel, welche Staat und Gemeinden, namentlich zur Einrichtung der dazu nöthigen Bildungsanstalten und zur entsprechenderen materiellen Lebensstellung des Lehrerstandes, beschaffen müssen, werden allerdings bedeutend sein. Sie werden aber sicherlich nicht fehlen, wenn man erst von der segensvollen Wichtigkeit und Dringlichkeit dieser Reformen allgemein überzeugt ist, und werden schon allein durch die Ersparnisse reichlich gedeckt, welche aus der durch Einführung allgemeiner Wehrfähigkeit in entsprechender Weise möglich werdenden Reduction des stehenden Heerwesens (jener epidemischen Schwindsucht der modernen Staatsorganismen) gewonnen werden. Denn wenn auch die meisten europäischen Staaten mit ihren offenen Grenzen hinsichtlich der Vereinfachung ihres Militärwesens sich z. B. mit der von natürlichen Festungen umschlossenen und durchzogenen Schweiz oder dem meerumgürteten England nicht vergleichen können, so wird dennoch die aus der eben möglichen Normalisirung des Militärwesens gezogene Ersparniß überall genügen, um damit die Bedürfnisse einer gehobenen Volkserziehung zu befriedigen. Aber auch selbst da, wo dies unerwarteter Weise nicht ganz der Fall sein sollte, möge man doch nur bedenken, daß die hierauf verwendeten Summen nicht nur in ihrem Capitale sich erhalten, sondern, weil sie die Reproductionskraft nähren und steigern, fort und fort wachsende Zinsen abwerfen, dagegen die Summen, die der Militär-Etat verschlingt, bekanntlich Zins- und Capitalverlust zugleich sind.

Immerhin also wollen wir die directe Förderung der Wehrfähigkeit der deutschen Nation nach allen Kräften stützen und verbreiten, aber auch dabei gleichzeitig auf ihre naturgemäße Basis, auf möglichste Hebung der gesammten Volkserziehung, unausgesetzt unser Augenmerk richten, wollen nicht ruhen und rasten, bis wir sagen können, daß die deutsche Nation nicht nur, wie schon jetzt – und danken wir dies immerhin unserer staatlichen Vielheit – an intellektueller Volkscultur obenansteht, sondern bis wir sagen können, daß sie auch an allseitiger, vollkräftiger Volkserziehung als ein Vorbild für die übrigen Culturvölker zu betrachten ist. Naturgemäße und allseitige (gleichmäßig körperliche wie geistige) Cultur schafft jene einzig unbezwingliche Macht, die hoch über Bajonneten und Kanonen steht.

Jener Weg, die directe Förderung der allgemeinen Wehrfähigkeit, ist der nächstnöthige, ungesäumt zu vollführende, sein eigentliches Ziel aber, wie gesagt, doch nur zu erreichen durch diesen Weg, durch Hebung und Harmonisirung der ganzen Volkserziehung. Dieser Weg ist zwar der schwierigere und langsamere, denn er findet seine Früchte erst in künftigen Generationen, aber er ist der einzig radicale, der einzig sichere, mag auch kommen was da wolle, und ist dazu der unerschöpflichste Quell des Segens für alle übrigen Lebensverhältnisse. Wer am Staate baut, baut nicht für den Augenblick, er baut für die Zukunft. Ein gesunder Staat wird aber nicht von oben herab gebaut, sondern er muß sich von unten herauf selbst aufbauen. Der Staat soll die großartigste Erziehungsanstalt sein, wo Einer den Anderen, wo Alle durch Alle sich stützen, tragen, heben – heben, aufwärts heben von Stufe zu Stufe auf der Bahn zur Verwirklichung der im Schöpfungsplane liegenden Menschheitsidee.

Machet das Volk nur gesund an Körper und Geist, so machet ihr es glücklich, so machet ihr es fähig, seine kulturgeschichtliche Aufgabe zu erfüllen, so machet ihr es unbesiegbar, ja unantastbar gegen äußere Feinde – das Volk und den Staat, mag dieser groß sein oder klein. Dies ist die einzig sichere Bürgschaft des Friedens. Alles übrige Heil des Staates entwickelt sich daraus von selbst, wie aus gesunder Wurzel gesunde Blüthe und Frucht!

Eine solche Politik allein hat festen Boden und triumphirt schließlich über jede andere, wenn diese auch künstlich zu einer noch so bedeutenden Höhe heraufgeschraubt, wenn sie auch eine noch so schlau berechnete wäre. Kniffige Schlauheit sinkt in den Staub vor der Allmacht der Naturwahrheit!



  1. Wie es in manchen Staaten der Druck der Kirche auf die Schule mit sich bringt. Wir meinen damit jenen unseligen, geistlähmenden, starren Dogmendruck, nicht etwa jene edle Mutterpflicht der Kirche gegen die Schule, die sie zur Bewahrung der Richtung auf immer reinere, ven menschlichen Schlacken gereinigte Gotteserkenntniß ausübt und ausüben soll.