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„Die losen Kinder“

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
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Autor:
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Titel: „Die losen Kinder“
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 39, S. 624
Herausgeber: Ernst Keil
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Erscheinungsdatum: 1865
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[624]

Die losen Kinder.
Nach einem Gemälde von Ernst Fischer.

[624] „Die losen Kinder“ haben wir das Bild genannt, das wir heute nach einer Oelskizze des talentvollen Ernst Fischer unsern Lesern vorführen. Ernst Fischer ist diesen kein Fremder mehr, seitdem sie Gelegenheit hatten, sich an dem lieblichen Idyll „der Dorfarzt“ zu erfreuen, mit dem wir vor einiger Zeit unser Blatt zieren konnten. Derselbe gemüthliche Humor, die Innigkeit der Empfindung, welche dieses Bild auszeichneten, sind auch den „losen Kindern“ eigen, die ein Schlummerstündchen der ältern Schwester benützt haben, deren Medaillon zu öffnen, und unbewußt dessen, was sie thun, vielleicht die tiefsten Herzensgeheimnisse der Schlafenden an’s Licht ziehen.