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Seite:DE CDA 5 215.jpg

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ern Balthazar, ern Wilhelm den eidern, ern Frederik, ern Wilhelm den iunghen, ern Jürgen marggrafen zu Miesin und lantgrafen in Doringin, grafen Ottin, grafen Bernde, grafen Segemunde und grafen Alhrecht von Anhalt, dy edeln ern Brune, Hanse und Bussen herren zu Quernfort, grafin Gunther und grafin Hanse von Barbey, grafin Heinrich von Stalberg, ern Geberde und Heinrich von Schraplo, grafin Ulrich, grafin Heinrich und grafin Ditther von Honsteyn, grafin Conraden von Werningerode, grafin Ulrich von Reynstein, grafin Heinrich und grafin Gunther von Schwarzpurg, grafin Gunthir und grafin Albrecht von Mansfeld und Conraden von Hademersleiben herre zu Egeln, sovorder wy der zu rechte mechtig syn und sie unse genante herren und dy yren und ok uns und dy unsen nicht unrechtigin noch beschedigin und unse undersas- sen widder uns nicht vorteidingen. Geschege aber dat, so solden wy an beyden syten dez ouch mit rade und mit hulpe truwelich by enander blyben und widder dy behulpen syn in aller wiese, alz vor geschreben stet, sunderliken sal unser eym den andern alle ding in allen stucken tu gude halden truweliken ane argelist.---

Anno Domini mmocccmoxcvij, feria secunda proxima ante festum sancti Petri ad kathedram.

Aus dem Copiale (manuale) des Ertbischofs Albrecht IV von Magdeburg (no. XLI) im dortigen Staatsarchive.

259.

1397. Februar 24. Das Marienkloster auf dem Münzenberge vor Quedlinburg verpfändet den Klosterjungfrauen Mette und Jutte, Töchtern Gerhards von Hoym, eine schwarze Mark jährlich an einem Hofe bei der Schiffsmühle.

We her Ludegher provest von der gnade Goddes, Mechtildis ebbedischen, Mette Volrad priorinne, Hanne Evesim cüsterinne unde samnighe meneliken des goddeshüses der benediden iuncvrowen sente Marien uppe deme Mnnczenberge by Quedelingborg bekennen openbare in disseme breve--, dat we dorch not willen unser schulde hebben vorsat--unsen medeklosteriuncvrowen Metten unde Jütten, hern Gherardes dochtern von Hoym, eyne mark swartes gheldes iarliker ghülde, de we hebben an tinse an eynem hove, de beleghen is by der Schepmölen, den van uns to tinse heft to disser tyd Hinrik Cruthof, vor dritteyn swarte mark, und setten se van Staden an in de were und ghewalt disses vorbenanten Cruthofes---.

Na Goddes bort dusent iar drehundert iar in deme sevenundenegentegesten iare, in sente Mathies daghe des heiigen apostelen.

Aus dem Original im Staatsarchive tu Magdeburg: von den beiden angehängt gewesenen Siegeln ist nur noch ein Bruchstück des Capitelsiegels des Marienklosters vorhanden. — Gleichfalls im Auszüge gedr: Erath cod. dipl. Quedl. 621.

Empfohlene Zitierweise:
Verschiedene: Codex diplomaticus Anhaltinus. Fünfter Theil. 1380-1400.. Dessau: Emil Barth, 1881, Seite 215. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:DE_CDA_5_215.jpg&oldid=- (Version vom 31.7.2018)