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Seite:DE CDA 5 020.jpg

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21.

1381. April 19. Hans von Krosigk und dessen Söhne Hans, Everk und Erich erhalten gegen 800 Mark von dem Bischofe Albrecht IV von Halberstadt das bisher an den Ritter Meineke von Schierstedt versetzt gewesene Schloss Gatersleben nebst Zubehör zum Pfande.

We Hans van Kroswik de eldere ridder, Hans van Kroswik ridder, Everk und Erek van Eroswik knechte, alle des vorbenanten olden hern Hanses van Eroswik sone, bekennen openbare in dessen breve vor uns unde unse erven, dat de erwerdighe in Godde vader und here her Albrecht bisschop des godshuses in Halberstat mit vulbord unde witschop sines capittels darselves to Halberstat uns unde unsen erven vorsat unde vorpendet heft sin unde sines godshuses slod Ghatirsleve mit allir nüt unde tobeho- ringhe, mit hoverechten, utghenomen ghuderhanden luden, mit bulevinghen, mit dem dorpe to Weddirstede, mit dem hove to Haselendorpe unde mit allem rechte in velden unde in dorpen, wu men de umber ghenomen mach, also he unde sine vorvarnen dat vore ghehat hebben, unde mit also vele holtes op dem Häkele, alzo we op demselven hus to vurwerke unde to vortunende bedorven, vor achtehundirt mark Brandenburgisches silvers Halberstadischen gewichtis, de we dem vorbenanten unsem herren gentzelken unde al betalet hebben unde he darmede dat vorbenande slod Ghatirsleve ghelost heft von dem ghestrengen hern Meyniken van Scirstede riddere und van sinen vrunden, der dat slod darvore vorsat was.---Unde we Hinrik unde Bosse van Alvensleve, Herman van Wantzleve, Frederek van Byger, alle riddere, Vulrad van Westorp, Ghe- verd van Hoym, Hans van Lindowe, Hans van Ditforde unde Herman van Eroswik, alle knechte, bekennen openbare in dessem ieghenwerdighen breve, dat we vor de vorbenanten unse vrunt hern Hanse und hern Hanse riddere, Everken unde Ereke knechte van Eroswik unde vor ere erven ghelovet hebben unde loven mit sameder hant in ghuden truwen dem vorbenanten unsem heren hern Alberte bisschoppe to Halberstat unde sinen eyndrechtigen nacomelingen unde sinem capittele alle desse vorscrevene stükke unde erer iowelk bisundern stede, vast unde unvorbroken to holdene ane allerleyge arghelist, unde were dat dar ienich brok an scheghe, den broke scholde we unde weiden irvullen, wanne we darumme ghemanet worden. Unde des to eynir bekant- nisse so hebbe we vorghenanten borghen alle unse inghesegel bi der erghenanten unsir vrunt inghesegil ghehenghet laten an dessen breff, de ghegheven is na Gods bord dritteinhundirt iar in deme eynundeachtighestem iare, des vridaghes in den Paschen.

Aus dem Original im Staatsarchive tu Magdeburg, mit sämmtlichen an Pergamentbändern anhängenden Siegeln der Aussteller und Bürgen, mit Ausnahme desjenigen Hermanns von Wanzleben, welches abgefallen und verschwunden ist — Der übrige Theil der Ur- kunde enthält die näheren Bedingungen der Pfandschaft und Wiedereinlösung des Schlosses.

Empfohlene Zitierweise:
Verschiedene: Codex diplomaticus Anhaltinus. Fünfter Theil. 1380-1400.. Dessau: Emil Barth, 1881, Seite 20. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:DE_CDA_5_020.jpg&oldid=- (Version vom 31.7.2018)