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Seite:DE CDA 4 335.jpg

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dy sint thu gevende alleiarliken unde liggen uppen huven tho Koten cleynre mathe und tho Nebelitz negen schepel roggen up eyne huve ok cleynre mathe, unde sestigh schepel roggen unde vir schepel gersten cleynre mathe, dy dar liggen up dy huven thu Schore, alleiarliken tho geven, unde dri wispel roggen, de dar liggen uppen huven tho Juterklyck cleynre mathe.---.

Gegeven under usze ingeszegele tho Wittenberch, nach Goddes bort dritteynhundert iar in den sesundsewentygesthen iare, in sunte Marcus dage des hilgen ewangelisten.

Vollständig in dem Copialbuche des Kalands eu Loburg (no. LIll) im Staatsarchive eu Magdeburg. — 1. Mspt: ermarechalk. — 2. Mspt: Anhem. — In demselben Jahre (1376) bestätigte Bischof Dietrich von Brandenburg unterm 7 Mai (dominica Vocem iucunditatis) das vorstehende, in die von ihm ausgestellte Urkunde wörtlich eingerückte Privileg: die Urk. findet sich gleichfalls in dem Loburger Copialbuche (no. LIII) im Staatsarchive eu Magdeburg.

482.

1376. Mai 3. Weiden (zwischen Amberg und Eger). Kaiser Karl IV schliesst mit dem Grafen Albrecht von Ruppin einen Vergleich, wonach letzterer gegen Abtretung der Länder Rhinow und Glin nebst der Stadt Bötzow die Grafschaft Lindau mit der Stadt Möckern zurück erhält.

Wir Karl von Gotis gnaden Romischer keiser, zu allen zeiten merer des reichs und kunig zu Beheim bekennen--, das wir von unsern und unser erben wegen und der edel Albrecht grave von Ryppin, unser lieber getrewer, von seinen und seiner erben wegen herwider mit uns einen sulichen Wechsel umb dise nachgeschribne slos, land und lute recht und redlichen getan haben und des genczlichen ubirein komen seyn in aller massen und weise, als hernach geschrieben steet. Wir obgenanter keiser Karl und unser erben geben dem vorgenanten graven von Ryppin und seinen erben wider lediclichen die graveschafft Lyndow mit, der vesten doselbist und Mokern die stat mit manschefften, gulden und allen zugehorungen in all der masse, als wir die von demselben graven von Lyndaw gekaufft haben, und sullen yn der genczlichen abetreten und alle manscheffte derselben vesten wider an sie weisen, und wir sullen auch an beiden siten suliche brieve an einander widergeben, die wir doruber vormals geben haben. Und doruff hat derselbe grave Albrecht von Ryppin für sich und seine erben dieselben graveschafft und vesten zu Lyndow und die stat Mokern--von dem durchleuchtigen Wenczlaw kunig zu Beheim, marggraven zu Brandemburg und herezo- gen in Slesien, den hochgeborn Sigmunden und Johansen marggraven zu Brandemburg, unsern lieben sonen, als marggraven zu Brandemburg und von der marken doselbist zu rechtem lehen empfangen und yn dovon gehuldet und gesworen---. Und unser vorgenanter erben marggraven zu Brandemburg sullen die lehen der graveschafft zu Lyndow und yrer zugehorungen vordem und muten an der eptissinnen und stiftte zu Quidlingenburg und, ab dieselbe eptissinne yn die nicht vorleihen wolte, so sal doch der obgenante graff Albrecht, seine erben und nachkommen die vorgenante graveschafft zu lehen halten und haben von den egenanten iren erbherren den marggraven und der marken zu Brandemburg, als davor begriffen ist.---Und der obgenante graff

Empfohlene Zitierweise:
Verschiedene: Codex diplomaticus Anhaltinus/Band 4. Dessau: Emil Barth, 1879, Seite 335. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:DE_CDA_4_335.jpg&oldid=- (Version vom 31.7.2018)