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Seite:DE CDA 4 154.jpg

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landes langh is. Daruppe het he ghebüwet mit unsem willen und mit unser vulbort mit guder lüde hulpe eynen sekenhoff unde huss, unde darynne heth he ghebuwet eynen altar in sente Marien Magdalenen ere unde in sente Barbaren ere. Denselven altar scole wy unde willen unde unse rechte erven ligen lutterliken durch God, vor wene dy vorbenomede Coppe Wedinghe unde syne erven bidden, dy nach ome komen. Ock mach Coppe Wedinghe unde syne erven ewichliken den armen luden up dem bleke buwen thu orerae gemake, wat sy willen unde wes sy bedorven, dat ane unsen scaden sy. Des thu eynem orkunde hebbe we unse inghesegel an dissen bref laten hengen. Tughe disser dinge sint: her Vredehelm von Plozk, her Grise riddere, Heyne von Allen- borgh unde Franke von Sprone knechte, und ander vrome lüde genuch. Dith is gheschyn na Goddes ghebort druttenhundert iar in deme neghenundeveftigesten iare, in dem sundaghe na sente Michaeli daghe.

Aus dem Original im Haus- und Staatsarchive eu Zerbt: von einem angehängt gewiesenen Siegel ist keine Spur eu entdecken. — 1. Es ist der spätere Johanneshof.

232.

1359. November 6. Dessau. Kuno von Zerbst verträgt sich mit den Fürsten Albrecht II und Waldemar I von Anhalt über das Schloss Gräfenhaynchen.

Ik Küne van Cerwist bekenne openliken in dissim bryeve, dat twisschen den .hoch- gebornen fursten greven Albrechte und greven Woldemare van Anehalt, mynen gnedigen herren, und my gededingt hebben her Henning vanme Steynforde und her Hinrik van Ysenborch, myne frunt, um alle schulde, dye ik und myne brüdere, den Got gnade, an dem Hayne hadden, und um al ghewin an hengesten und an perden edder in welker wis dat sy, dar ik sye um ghemanet hebbe, des ik ore bryeve hebbe edder nicht, dat sye des und ere erven van mye und van mynen erven scholen ledich und los sin. Darum sye mye und mynen erven und mynen frunden tu myner hant, dye hirna bescreven stan: hern Henninge vanme Steynvorde, hern Hinrike van Ysenbûrch, hern Albrechte van Cer- wist, Cûnrade van Dizkow und Otten van Dizkow sinen brüdere, loven tû betalene dryehun- dert mark Brandenbürsches silveres, hundert up sente Mertyns dach, dye nest tû kûmt over eyn yar, und hundert darna up sente Mertyns dach, dye darna nest tú kümt, und aver hundert mark darna up sente Mertyns dach over eyn yar, an allerleyge hindernisse. Were ok dat dye markgreve van Brandenburch, ore ome, van on losede dye pant, dye sye in der Marke hebben, binnen disser vorbenanten tut, so scholen sye mye edder mynen erven gentzliken volgen laten dye dryehundert mark ane wedersprake. Were ok dat sye dat hus tu dem Hayne weder irdedingden edder kouften edder wü sie dat irwûrven, dat schulden sie mye edder mynen erven weder antwerden vor dye dryehundert mark tu eynem pande mit alle deme, dat dartú höret. Dat hus schal ik edder myne erven hal- den also lange, wente sye mye eder mynen erven dye dryehundert mark betalit hedden. Vortmer schal ik und myne erven sye und ore erven um dat borchlen tû Rozlow und um dye ses mark geldes, dye dartû horen, umbededinget laten. Ok hebben sie mye

Empfohlene Zitierweise:
Verschiedene: Codex diplomaticus Anhaltinus/Band 4. Dessau: Emil Barth, 1879, Seite 154. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:DE_CDA_4_154.jpg&oldid=- (Version vom 31.7.2018)