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Seite:DE CDA 4 085.jpg

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eroganda, aicut pro nostris conventualibus fieri est consuetum. In quorum omnium robur et evidenciam sigilla nostra presentibus sunt appensa.

Datum anno Domini m0.ccc°.l° quinto, in vigilia beati Martini confessoris.

Aus dem Original im Staatearchive eu Magdeburg: von den beiden Siegeln ist dasjenige des Propstes ganz verschwunden, während von dem Conventssiegel noch ein unbedeutendes Bruchstuck an einem Pergamenibande der Urkunde anhängt.

123.

1355. November 29. Nürnberg. Kaiser Karl IV bestätigt in Gegenwart des Grafen Albrecht (III) von Anhalt der Stadt Lübeck die ihr von seinen Vorgängern verliehenen Freiheiten und Hechte.

---Testes huius rei sunt: illustris Eupertus comes palatinus Reni sacri imperii archidapifer et dux Bavarie, sororius et princeps noster; necnon venerabiles Johannes Argentinensis, Gerhardus Spirensis, Fridericus Ratisponensis et Bertoldus Eystetensis ecclesiarum episcopi, et illustres Johannes Opaviensis, Bolko Falkenbergen- sis, Bolko Opoliensis et Przimko Teschinensis duces, ac spectabiles Johannes Nurember- gensis et Burghardus Magdeburgensis burggravii, Ulricus de Helfenstein, Albertus de Sacromonte et Albertus de Anhalt comités, et alii quam plures sacri Romani imperii ac eciam regni Boemie principes, comités et barones.---

Datum Nuremberg, anno Domini millesimo trecentesimo quinquagesimo quinto, indictione octava, iij° Kalendas Decembris, regnorum nostrorum anno decimo, imperii vero primo.

Vollständig aus dem Original auf der Trese eu Lübeck gedr: Codex diplom. Lubee. I. 3. 246—248. Vergl. Böhmer regg. Karls IV. no. 2296.

124.

1355. December 3. Nürnberg. Kaiser Karl IV fordert den Fürsten Albrecht II von Anhalt zur Unterstützung der Markgrafen Ludwig des Römers und Ottos bei Wiederherstellung des Landfriedens in der Mark Brandenburg auf.

Karl von Gots gnaden Romischer kaiser, ze allen zeiten merer dez reichs und kunig ze Beheim, enbieten dem edelen Albrechte grafen von Anhalt, unsirm und dez reichs lieben getrewen, unsir hulde und allez gut. Wann wir die hochgebornen Lud- wigen genant der Römer und Otten seinem bruder, margrafen zu Brandenburg und zu Lusicz, unsirn lieben oheimen und fursten, mit den egenanten marken und allen iren zugehorüngen belehent haben und si ouch meinen und wollen dorzu fudern, ver- sprechen und schirmen, als in unsirn keiserlichen briven, die wir doröber geben haben, vollenkümelich begriffen ist, und wann in den obgenanten marken zu Brandenburg unde zu Lusicz mangerley raubige, schedeliche unde ubeltetige lewte behawset sein unde ouch enthaldung haben, dovon alle ire land und die lewt, die dorinne wonhent, merk-

Empfohlene Zitierweise:
Verschiedene: Codex diplomaticus Anhaltinus/Band 4. Dessau: Emil Barth, 1879, Seite 85. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:DE_CDA_4_085.jpg&oldid=- (Version vom 31.7.2018)