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Noch einmal der Reliquienhandel

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Textdaten
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Autor: v. B.
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Titel: Noch einmal der Reliquienhandel
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 52, S. 879–881
Herausgeber: Ernst Keil
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Erscheinungsdatum: 1876
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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Noch einmal der Reliquienhandel.


Hätte Jemand die Absicht, ein Verzeichniß aller der kirchlichen Reliquien aufzustellen, die da waren und die noch jetzt, freilich zum größten Theile unbeachtet in Staub und Moder begraben, existiren, so würde er vor einer nicht zu überwältigenden Arbeit stehen – denn ihre Zahl ist Legion. In ungeheuren Mengen wurden sie besonders im Mittelalter über die christliche Welt verbreitet; ihre Verehrung galt als ein nicht mehr zu entbehrender Theil des kirchlichen Ritus, und für jeden Gläubigen waren sie dadurch zum Bedürfnisse geworden. Es gab zuletzt kaum eine Stadt, die nicht eine Reliquie aufzuweisen hatte, welche Kranke geheilt oder sonstige Gnaden ertheilt, und die Kraft derartiger Heiligthümer strahlte segenspendend ringsum. Ein Beschluß des zweiten Concils zu Nicäa (787) gebot sogar schon, daß die Weihung einer Kirche nie ohne Reliquie erfolgen solle.

Im Morgenlande war die Bilderanbetung vorherrschend gewesen, doch dies genügte den christlichen abendländischen Naturen nicht; dort verlangte man etwas Unmittelbares für die Anschauung, und letzteres wurde mit Veranlassung zu jener neuen Art von Todtenauferstehung. Das Reliquienunwesen und der Reliquientrug reicht in der Kirchengeschichte sehr weit hinauf und lag in der ganzen eigenthümlichen Entwickelung des Christenthums mit begründet. Die Mutter des Kaisers Constantin, Helena, scheint demselben schon starken Vorschub geleistet zu haben. Unter ihr soll das wahre Kreuz Christi im Jahre 326 aufgefunden worden sein, nachdem es dreihundert Jahre in der Erde unversehrt gelegen. Aber auch bis in die neueste Zeit hinein muß man römischerseits von der hohen Wichtigkeit einer Reliquie überzeugt gewesen sein, denn sonst hätte der Papst wohl nicht der katholischen Kirche in Constantine (Algerien) als eine ganz besondere Gnade den Nagel von der Fußzehe des Apostels Philippus verehrt.

Aber woher stammen alle diese heiligen Ueberreste, wie sind sie zu uns gekommen und welchen Anspruch auf Authenticität habe sie?

Vor Beginn der Kreuzzüge waren Reliquien im Abendlande nur in geringer Zahl verbreitet, doch im Gefolge der heimkehrenden Fürsten und Ritter sehen wir sie schon zahlreich auftreten. Was war auch natürlicher, als daß sich Erstere als höchste Erinnerungszeichen gerade solche Gegenstände auswählten, welche mit ihrem heiligen Kampfe in engster Verbindung und in ihrem Vaterlande mehr als alle anderen Schätze der Welt in Geltung standen. Das Auffinden war ja nicht schwer; dafür sorgten schon speculative Köpfe, und vor Allen – die Priester und Mönche, sobald sie nur sahen, daß es ihnen in irgend einer Weise Vortheil brachte. Sie fanden zuletzt Alles, was sie nur finden wollten, und den Kreuzzügen verdanken wir neben der heiligen Lanze das Schweißtuch der heiligen Veronika, welches sie, wie bekannt, dem Erlöser darbot, als er mit Schweiß und Blut bedeckt das Kreuz nach Golgatha trug, und in das er zum Denkmal seiner Liebe das Angesicht abdrückte. Ist das Tuch echt, so muß es sehr lang gewesen sein, da die verschiedenen Ueberbleibsel mindestens dreißig Meter betragen.

[880] In Genua befindet sich heute noch das Geschenk Salomo’s an die Königin von Saba, eine große Schüssel von Smaragd, woraus Christus das Osterlamm speiste. – Ludwig den Heiligen kümmerten wenig die Millionen, welche ihm seine zwei Kreuzzüge gekostet, denn er wurde ja überschwenglich durch einige Kreuzpartikel, Dornen, Nägel, Schwamm und Purpurrock Christi belohnt, die er für schweres Geld an sich brachte. Die ganze Dornenkrone kaufte er für 13,134 Ducaten von Balduin, der sie wegen großen Geldmangels an Venedig versetzt hatte. Würde man aber alle sonst noch existirenden heiligen Dornen dieser Krone hinzufügen, so müßten deren mehrere Tausend gewesen sein. In kurzer Zeit wurde es zur reinen Manie, Reliquien zu besitzen, und der Reliquienhandel begann in größter Ausdehnung. Den Juden bürdet man gern die Zähigkeit im Feilschen auf, aber die Christen der damaligen Zeit verstanden es noch besser, mit den nach ihrer Ansicht größten Heiligthümern endlos zu schachern. Der Streit, wer die beste Waare geliefert, wurde bei den Suchern oft mit Heftigkeit geführt; Jeder wollte das Richtige gefunden haben, und Einer betrog den Andern. So aber kam es vor, daß die steinernen Krüge der Hochzeit von Kana zu Magdeburg, Rom und Cöln existirten, jedes Mal in der vorschriftsmäßigen Zahl sechs, derer nicht zu gedenken, die vereinzelt mit nie enden wollenden Weinresten an anderen Orten gezeigt wurden. Der Splitter vom Kreuze gab es so viele, daß das dazu gehörige Holz klaferweise zu berechnen ist, ein Aehnliches gilt von den Nägeln. Es giebt fünf heilige ungenähte Röcke, zu Trier, St. Jago, Argenteuil, Rom und zu Triane, und jede Kirche weist durch eine Bulle die Echtheit nach. Würde man den kirchlichen Versicherungen in Bezug auf diese Kleidungsstücke Glauben schenken, so könnte die Garderobe des Heilands von den Windeln bis zum Sterbehemd nur auf Frachtwagen fortgeschafft werden.

Eine Hauptsache war, daß die erdichteten Erzählungen, wie solche Heiligthümer in den Besitz der sündhaften Menschheit gelangt, möglichst wunderbar in Scene gesetzt wurden. Die Engel und sonstige Geistererscheinungen spielten dabei eine große Rolle. Man scheute sich aber auch nicht zu behaupten, daß z. B. der steinerne Sarg mit den Ueberresten des heiligen Jacobus über das Meer nach St. Jago geschwommen ist. Im Kloster Bec mußte ein Vogelschnabel zur Aushülfe dienen; es wurde nämlich behauptet, Nicodemus hätte einst bei der Kreuzesabnahme etwas von dem Blute gesammelt und damit Wunder gethan, aber, verfolgt von den Juden, solches in einen Schnabel verborgen und diesen in’s Meer versenkt. Das Meer warf diesen Schnabel an die Küste der Normandie und gelegentlich einer Jagd fand man Hirsche und Hunde auf den Knieen davor liegend. Das Endresultat war ein Kloster, das durch diesen wunderthätigen Schnabel unendliche Summen einnahm.

Man denke sich nun hunderttausende von Kirchen, Capellen und Klöstern, die alle mit einem solchen Heiligthume bedacht sein wollten, und man wird überzeugt sein, daß die Nachfrage eine sehr große war.

Die Mönche wurden die Hauptvermittler des Reliquienvertriebes, meistentheils waren sie auch die Fabrikanten derselben. Da die große Menge, im tiefsten Aberglauben befangen, nie an dem Wort der Priester zweifelte, gingen solche sehr bald einen Schritt weiter, und es wurden alle nur mögliche und unmögliche Ueberreste von Christus, Maria, dem Verwandtenkreis und der großen Schaar der Heiligen hervorgezaubert. Da gab es Haare, Zähne und Thränen von Christus – Nadeln, Fäden und Flachs der Maria; mit der Milch, mit der sie den Heiland gesäugt, hätten Oxhofte gefüllt werden können. Das heilige Blut war nicht nur tropfen-, sondern auch flaschenweis vorhanden. Aus der Krippe gefallenes Heu und Stroh-, Grab- und Tischüberreste waren mit Brod von Abendmahl und den Würfeln, mit denen das Loos geworfen worden, zu sehen. Neben dem in einer Schachtel verschlossenen Hauch Christi fehlte es nicht an dem Stabe Aaron’s. Von der Maria Haar gab es alle nur möglichen Schattirungen, und man würde eine große Zahl von braunen, rothen, schwarzen, blonden und brünetten Zöpfen daraus construiren können. Ebenso existirten eine Menge ihrer Pantoffeln, in den verschiedenen Façons, die sie bei eben so verschiedenen Gelegenheiten getragen, wie z. B. bei der Reise nach Aegypten, am Tage, an welchem sie der Elisabeth den bekannten Besuch machte etc. Die Höschen Joseph’s sah man neben dem schwarzen Unterrock der heiligen Kunigunde, in den man zu Bamberg den Kopf steckte, wenn man Kopfschmerz hatte.

Als die heilige Familie zur Genüge ausgeplündert worden, fing man an nach den Gebeinen der zwanzigtausend Heiligen und Märtyrer zu suchen und fand sie natürlich, sogar oft fünf- bis sechsfach und Lumpen ihrer Bekleidung dazu.

Rom hatte schon lange mißgünstig diesem so vortheilhaften Kleinhandel der Mönche zugeschaut und sah darin mit vollem Rechte eine Schädigung seiner immer Geld bedürfenden Casse. Es machte aus dem Kleinhandel nun einen Großhandel, und die heilige Stadt wurde Hauptstapelplatz für diesen so gut rentirenden Artikel. Eine päpstliche Bulle war leicht ausgefertigt, das große Insiegel daran gehängt, und wenn die Gebeine anderen ausgingen, gab es ja in den Katakomben deren noch in Hülle und Fülle. Paßten auch die einzelnen Glieder mitunter nicht recht zusammen, hatte man aus Versehen dem Skelet zwei rechte Hände und zwei linke Füße gegeben oder war ein Thierknochen dazwischen gelaufen, die Sanction des heiligen Vaters half über solchen Kleinkram hinweg.

Die Päpste glaubten auch in keiner Weise ihr Gewissen damit zu beschweren, wenn sie gegenseitig diese Bullen widerriefen. Wurde der Wunsch irgendwo laut, einen bestimmten Heiligen zu besitzen, und war er schon ausgegeben – nichts leichter als einen zweiten, dritten, vierten, fünften zu construiren, wenn nur das Geld im Kasten klang oder andere Zwecke damit erreicht wurden. Man erinnere sich nur der noch vor zwei Jahren in Mailand wieder aufgefundenen, nun wirklich echten Gebeine der heiligen Brüder Gervasius und Protasius. In diesem Falle handelte es sich mehr um Inscenesetzung eines Spectakelstücks, das politischen Zwecken dienen sollte. Durch die Energie der italienischen Regierung verlief es jedoch im Sande. Die noch in zwei anderen Städten befindlichen gleichen Brüderpaare sind dadurch in ihren goldenen und silbernen mit Edelsteinen besetzten Särgen gewiß sehr unangenehm aus ihrem vielhundertjährigen Schlafe gerüttelt worden. Sie hatten sich doch so gut bewährt, und zum Danke dafür, daß sie so vielen Tausenden Leben und Gesundheit gegeben, auch ihrer Kirche so manchen Thaler eingebracht, wirft man sie vielleicht auf den Schindanger. – So existirt der heilige Dionysius gleichzeitig zu St. Denis und zu St. Emeran, dann noch extra sein Kopf zu Bamberg und Prag und seine Hand zu München. Er besaß demnach zwei Leiber, fünf Hände und vier Köpfe – doch Alles that Wunder und war bullengemäß verbrief. – Abt Marolles von Amiens rief, als man ihm das Haupt Johannes des Täufers zeigte: „Gottlob, dies ist sein sechstes Haupt, welches ich zu verehren das Glück habe.“

Welche Summen oft für diese Gegenstände ausgeben wurden, dafür nur einige Beispiele. Ludwig der Neunte bezahlte für eine nur kleine Partie Reliquien 20,000 Mark Silber, und Richard Löwenherz kaufte solcher Schätze für 32,000 Ducaten. Heinrich der Löwe kam schwer mit Reliquien beladen nach Braunschweig zurück; das Hauptjuwel, das er mitbrachte, war der Daumen des heiligen Marcus, für den ihm Venedig vergeblich 100,000 Ducaten geboten hatte. – Waren die Einkaufspreise sonach mitunter recht hoch, so brachten sie doch wiederum ein tüchtiges Stück Geld ein; nicht nach Millionen, sondern nach Milliarden würde man die Summen zu berechnen haben, welche der abergläubischen Menge auf den Wallfahrten durch die Meßopfer entlockt worden sind. Wurde damit noch ein besonderer Sündenablaß verbunden, stand die Sache noch besser, wie der Erfolg der leider bis in die Neuzeit stattgefundenen Schaustellungen des heiligen Rocks zu Trier und der Reliquien Karl’s des Großen zu Aachen (der riesenmäßige Rock der Maria, Windeln, Schweißtuch und Kinderhemd Christi, die Leinewand, worauf der Kopf Johannes’ des Täufers gelegen etc.) beweisen. Freilich wie im Jahre 1498, in welchem man daselbst 142,000 Pilger zählte und an einem Tage 80,000 Gulden flossen, ist es nicht mehr. – Der tief verschuldete Herzog Stephan von Baiern ließ ein Mäuschen im Chorstifte zu Andechs das Verzeichniß von dort sein sollenden Reliquien zu Tage bringen, die sich naturgemäß nun auch fanden. Er schloß dergestalt mit dem Papste einen Vertrag ab, daß Letzterer für die ertheilte Bewilligung die Hälfte der daraus fließenden Einnahmen erhielt. Die nothwendige Reclame wurde vorzüglich eingeleitet; [881] die Pilger zogen in Masse nach München und jedem der hohen Unternehmer konnte das Geld scheffelweise zugewiesen werden.

Da man auch den größten Unsinn glaubte und sich so leicht betrügen ließ, fiel zuletzt bei den Lieferanten jede Scheu fort und Gegenstände wurden als heilig, anbetungswerth, weltlichen und ewigen Segen verheißend vorgeführt, die unter anderen Verhältnissen mindestens Zuchthausstrafe für die Urheber nach sich gezogen hätten. Es wurden dem verblendeten Volke Dinge zum Kusse dargereicht, die sich die Feder sträubt beim Namen zu nennen, Dinge, die das Heilige in den tiefsten Schmutz zogen und die mit darauf berechnet waren, die Sinnlichkeit in versteckter Form zu reizen. Nichts existirte zuletzt mehr, das nicht ihren Zwecken brauchbar schien. Man zeigte für Geld den Pfahl im Fleische, der dem heiligen Paulus so viel Jammer machte, – die Hörner Mosis und einen Strahl von dem Sterne, der den Weisen aus dem Morgenlande leuchtete, – Mannah aus der Wüste, – den Stein, mit dem der Teufel Jesum in der Wüste versuchte, – das Schminkfläschchen der heiligen Magdalena, – den Athem des heiligen Joseph, aufgefangen in dem Handschuh des Nikodemus, – etwas von dem Glockenschall, als Jesus in Jerusalem einzog, und ein Büchschen mit dem Wort, das Fleisch geworden war, – den Bart des Noah, – die Ketten des heiligen Petrus und einen rothgefärbten Armknochen desselben, da es bei dem dreimaligen Krähen des Hahnes in der Schrift heißt: „Er wurde roth bis auf die Knochen“, – die Stange, worauf der Hahn krähte, auch einige schöne Schwanzfedern desselben, – Palmzweige vom Palmsonntag, – die eherne Schlange, – die Knochen des heiligen Esels von Jerusalem, sorgfältig in die Haut des zu Verona eingefügt, – man zeigte Dornen von dem feurigen Busch, – Hobel und Bohrer des heiligen Joseph, sogar einige seiner Seufzer, welche er ausstieß, wenn er astiges Holz zu hobeln hatte – ein Stück vom Schurze des Schlächters, der bei der Wiederkehr des verlornen Sohnes das Kälbchen schlachtete, – das versteinerte Gehirn des Petrus (bestand aus Bimstein), – den Schemel, auf dem der Hohepriester Eli den Hals brach, – den Geldbeutel des Judas, einen der Silberlinge, die Diebslaterne, welche er trug, als er seinen Herrn verrieth, und den kolossalen Strick, an dem er sich endlich aufknüpfte, – die Gurgel des heiligen Georg, – das Messer, womit Delila ihren Simson schor, – den Finger des Johannes, mit welchem er auf Jesum zeigte, als er die Worte sprach: „Das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt“, – ein Stück von Elias’ zerfetztem Mantel und so viel Knochen der unschuldigen Kinder zu Bethlehem, daß man daraus einen Schluß auf die uns unbekannte bedeutende Bevölkerung zu ziehen berechtigt ist. In ähnlicher Weise wären alle anderen Heiligthümer aufzuführen, doch möge es genug sein mit dieser kleinen Blütenlese.

Die Kraft der Aufklärung hat freilich mächtig in das stets bergabrollende Rad der kirchlichen Verdummung und des Aberglaubens hineingegriffen, doch ganz zum Stillstehen ist es noch lange nicht gekommen. Die Zeiten haben sich darin seit dem Mittelalter, wo der Reliquienschwindel in seiner höchsten Blüthe stand, sehr geändert, und der größte Theil des Volkes zuckt zu derartigem Wahnsinn mitleidig die Achseln; dennoch giebt es viele Tausende, welche auch heute noch vor nichtssagenden Kleiderfetzen, Puppen und Bildern götzendienerisch andächtig knieen, um von ihnen Vergebung ihrer Sünden und das ewige Seelenheil zu erlangen.
v. B.